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Regierungskredit möglich

GM Logo Foto: GM

Die US-Regierung bereitet laut einem Zeitungsbericht einen Milliardenkredit für den angeschlagenen US-Autohersteller General Motors vor. Der Opel-Mutterkonzern könnte etwa fünf Milliarden Dollar (rund vier Milliarden Euro) bekommen.

28.10.2008

Das berichtete das "Wall Street Journal" am Dienstag (28.10.) unter Berufung auf informierte Personen. Das Geld käme aus dem zugesagten Paket von 25 Milliarden Dollar für die Entwicklung sparsamerer Autos. Es sei noch unklar, wie schnell der Kredit bereitgestellt werden kann und an welche Konditionen er geknüpft sein könnte, schrieb die Zeitung.

Ein Milliardenkredit könnte einen entscheidenden Schub für die laufenden Verhandlungen über eine Übernahme des Konkurrenten Chrysler durch General Motors geben. Laut Presseberichten bräuchte ein fusionierter Konzern etwa zehn Milliarden Dollar für Werksschließungen, Entlassungen und die Zusammenführung einzelner Einheiten. Die Milliarden von der Regierung wären zwar zweckgebunden, könnten GM aber helfen, zunächst einmal die Finanzen zu stabilisieren. Der größte US-Autobauer verbrennt etwa eine Milliarde Dollar im Monat. Auto-Analysten rechnen vor, dass GM bei diesem Tempo binnen eines Jahres das Geld ausgehen könnte. Der Konzern muss immer wieder Insolvenzgerüchte zurückweisen.

Nach Verabschiedung des US-Kreditpakets vor einigen Wochen hatte auch die europäische Autoindustrie bei der EU-Kommission nach einem Kredit von 40 Milliarden Euro gefragt.

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