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Konsequenz aus GM-Rückruf-Debakel

Boyer kümmert sich um Fahrzeugsicherheit

Jeff Boyer Foto: GM

Als Konsequenz aus den Massenrückrufen der jüngeren Vergangenheit hat die neue GM-Chefin Mary Barra mit Jeff Boyer einen Verantwortlichen für die Fahrzeugsicherheit berufen.

19.03.2014 Uli Baumann

Jeff Boyer agiert im Status eines Vizepräsidenten. In der neu geschaffenen Position soll Boyer die Fahrzeugsicherheit weltweit überwachen, sich um Sicherheitssysteme und -updates sowie die schnelle und konsequente Abarbeitung von Rückrufen kümmern.

Rückrufe werden bei GM zur Chefsache

Der 58-jährige Boyer berichtet an Entwicklungschef John Calabrese und an Mary Barra direkt.

Mit der Berufung Boyers reagiert GM-Chefin Barra auf die Kritik am Umgang mit Kundenbeschwerden und verschleppten Rückrufen. Zuletzt musste GM rund 1,6 Millionen Fahrzeuge wegen fehlerhafter Zündschlösser sowie 1,5 Millionen Autos aus verschiedenen Gründen, darunter ein Verkabelungsdefekt, der die Öffnung eines Seitenairbags verhindern kann, zurückrufen. Die Problematik mit den Zündschlössern sei GM nach eigenen Angaben bereits seit 2001 bekannt gewesen.

Am Montag (17.3.2014) hatte sich Barra bereits in einer einer Videobotschaft an die Mitarbeiter des Unternehmens gewandt und die Rückruf-Affäre zur Chefsache erklärt.

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