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GM-Sanierung

Berlin bereitet sich auf GM-Pleite vor

Opel Logo Foto: dpa 93 Bilder

Die Bundesregierung arbeitet einem Zeitungsbericht zufolge an einem Krisenplan für den Fall einer Insolvenz des Opel-Mutterkonzerns General Motors (GM) in den USA.

07.05.2009

Der Plan sehe auch kurzfristige Liquiditätshilfen für Opel vor, um den Betrieb des Autobauers aufrecht zu halten, schreibt die "Financial Times Deutschland" unter Berufung auf Regierungskreisen.

Regierung rechnet fest mit GM-Insolvenz

Wirtschaftsminister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) arbeite an den Maßnahmen in Abstimmung mit Kanzleramt und Finanzministerium.

Die Bundesregierung rechne intern inzwischen fest damit, dass GM Ende Mai, Anfang Juni Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Insolvenzrechts beantragen müsse, hieß es. Derzeit laufen schwierige Verhandlungen mit den GM-Gläubigern, die zu einem Teilverzicht auf ihre Forderungen bewegt werden sollen. Die US-Regierung hatte dem größten US-Autobauer Zeit bis Ende Mai gegeben, ein realistisches Sanierungskonzept vorzulegen. Der Konkurrent Chrysler musste vor kurzem bereits Insolvenz anmelden.

Insolvenz würde Opel-Rettung erschweren

Berlin habe bisher dem Vernehmen nach keinen Überblick über die möglichen Auswirkungen einer GM-Insolvenz auf Opel. Als sicher gilt, dass die Rettung der europäischen Konzerntöchter dadurch erheblich erschwert würde. Allerdings dürften sich auch schnelle Finanzspritzen für Opel als schwierig gestalten: Diese dürfe der Bund insolventen Firmen eigentlich nicht gewähren. "Das Beste, was wir bis Ende Mai realistisch mit GM erreichen können, ist ein Letter of Intent oder ein verbindliches Angebot für Opel", zitierte die "FTD" Regierungskreise.

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