Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GM-Sanierung

GM will Pontiac aufgeben

Pontiac Logo 93 Bilder

Der ums Überleben kämpfende Opel-Mutterkonzern General Motors (GM) will angeblich die Traditionsmarke Pontiac einstellen. Die Ankündigung werde für Montag erwartet, berichtete der US-Nachrichtensender CNN am Freitag (23.4.).

27.04.2009

GM betonte lediglich, man arbeite weiter an einem Restrukturierungsplan und eventuelle Entscheidungen würden bekanntgegeben, wenn sie getroffen seien.


Pontiac ist nur Nischenmarke

GM hatte im US-Geschäft bereits vier "Kernmarken" ausgemacht: Cadillac, Buick, Chevrolet sowie GMC. Pontiac wurde dabei eher noch als Nischenmarke gesehen, während die Hummer-Geländewagen, die US-Marke Saturn und der schwedische Hersteller Saab zum Verkauf stehen und notfalls auch aufgegeben werden könnten.

Das erste Auto der Marke Pontiac kam 1926 auf den Markt. Sie kannte deutlich bessere Zeiten als jetzt: Zuletzt setzte GM im März nur gut 17.500 Pontiac-Fahrzeuge ab, ein Minus von mehr als 30 Prozent im Jahresvergleich. Für GM ist in den USA Chevrolet die ganz klar dominierende Marke: Im März stellte sie 60 Prozent des Absatzes von insgesamt gut 156.000 Fahrzeugen.

Weiterer Milliarden-Kredit für GM

Die US-Regierung hat unterdessen der ums Überleben kämpfenden Opel-Mutter General Motors weitere zwei Milliarden Dollar geliehen. Mit dem Arbeitskapital soll der Autobauer während seiner andauernden Bemühungen um eine grundlegende Neustrukturierung über Wasser gehalten werden, wie US-Medien am Freitag berichteten.

GM befindet sich in einem Wettlauf mit der Zeit: Das Finanzministerium hat dem Unternehmen eine Frist bis Anfang Juni gesetzt, sich zu entschulden und ein überzeugendes Konzept für eine langfristige Überlebensfähigkeit vorzulegen. Andernfalls droht ein Insolvenzverfahren.

Auch Chrysler in Problemen

Auch für den Chrysler-Konzern tickt die Uhr: Er hat für einen Umstrukturierungsplan eine Frist bis Ende April. Die für die Kontrolle über die Staatskredite zuständige Behörde im Finanzministerium hatte Anfang der Woche die Bereitschaft angedeutet, Chrysler bis zum Ablauf der Frist mit weiteren 500 Millionen Dollar unter die Arme zu greifen. GM kann demnach über die nun gewährten zwei Milliarden hinaus noch auf weitere drei Milliarden Dollar hoffen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
Gebrauchtwagen Angebote
Whatsapp
Immer auf dem neuesten Stand mit unserem WhatsApp-NewsletterJetzt kostenlos anmelden
Autokredit berechnen
Anzeige