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GM verkauft Opel

Alle Infos zum Opel-Verkauf

Opel Logo Peugeot Foto: Opel / Peugeot 36 Bilder

Der französische Autokonzern PSA übernimmt für 1,3 Milliarden Euro die GM-Marke Opel. Hier alle Infos zum Verkauf des deutschen Autobauers an die Franzosen.

29.03.2017 Uli Baumann, Holger Wittich 17 Kommentare

29.3.2017 - Frankreich verkauft PSA-Anteil

Die Anteile des französischen Staats am PSA-konzern werden an die Bank Bpifrance verkauft. 2014 hatte Frankreich sich mit 12,7 Prozent am PSA-Kontern beteiligt, als dieserr in der Krise steckte. Nun will man mit dem Geld den Stromgiganten EDF und das Atomkraftunternehmen Areva unterstützen. Hier weitere Infos.

24.03.2017 - Millionen-Prämie für Opel-Vorstände

Dem neunköpfigen Opel-Vorstand winkt bei einem Verkauf an PSA eine Millionenprämie. GM als Mutterkonzern habe den Opel-Vorständen den Bonus in Aussicht gestellt, wenn der Opel-Verkauf gelingt, berichtet das Manager Magazin. Insgesamt könnte es sich dabei um 20 bis 30 Millionen Euro handeln. Die von GM offerierten Prämien wären nach Informationen aus Unternehmenskreisen unabhängig davon, ob die Vorstände Opel verlassen. Wie das Manager Magazin weiter berichtet, hat Opel-Chef Neumann bereits zwischen dem 10. und dem 21. Februar einen Teil seiner GM-Aktien verkauft und damit 4,15 Millionen Dollar erlöst. Der beabsichtigte Verkauf von Opel an PSA wurde öffentlich am 14. Februar bekannt.

06.03.2017 - Opel wird verkauft, zunächst kein Arbeitsplatzabbau, Neumann bleibt Opel-Chef

PSA hat sich mit General Motors (GM) über die Übernahme von Opel verständigt. Der Kaufpreis für die Europasparte von GM mit den Marken Opel und Vauxhall beträgt 1,3 Milliarden Euro. Damit wird PSA der zweitgrößte Autohersteller in Europa nach Volkswagen. Neben der Opel/Vauxhall-Übernahme erwirbt PSA auch in einem Joint Venture mit der Bank BNP Parisbas das europäische Finanzierungsgeschäft "GM Financial", für 0,9 Milliarden Euro. Somit steigen die PSA-Aufwendungen auf 2,2 Milliarden Euro. PSA-Chef Carlos Tavares erklärte während einer Pressekonferenz: "Wir sind zuversichtich, dass der Turnaround von Opel und Vauxhall mit unserer Unterstützung deutlich beschleunigt wird. Gleichzeitig respektieren wir die Verpflichtungen, die GM gegenüber den Mitarbeitern von Opel/Vauxhall eingegangen ist."

Bis Ende des Jahres soll die Übernahme vollzogen sein, sie unterliegt noch der Zustimmung der Kartellbehörden. Beide Unternehmen teilten des Weiteren mit: "Opel/Vauxhall wird auch weiterhin von den Urheberrechtslizenzen von GM profitieren, bis die Fahrzeuge in den kommenden Jahren nach und nach auf PSA-Plattformen gebaut werden. Auch die Pensionsverpflichtungen von GM bleiben bestehen und werden an PSA übertragen.

PSA erwartet, dass man durch die Transaktion "substanzielle Skaleneffekte und Synergien in den Bereichen Einkauf, Fertigung und Forschung und Entwicklung ermöglichen" kann. Jährlich werden die Einsparpotenziale im Jahr 2026 auf 1,7 Milliarden Euro beziffert. Ein wesentlicher Teil davon könne schon bis 2020 realisiert werden. "Dank der erfolgreichen Partnerschaft mit GM erwartet PSA, dass Opel/Vauxhall eine Marge aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit von 2 Prozent bis 2020 und von 6 Prozent bis 2026 erreichen und bis 2020 einen positiven operativen freien Cashflow generieren wird", heißt es bei PSA weiter. Bis 2018 gibt es die Zusage von GM, dass es keine betriebsbedingten Kündigungen geben werde. An diese Zusage will sich auch PSA halten.

PSA-Chef Carlos Tavares äußerte sich zu einem möglich Arbeitsplatzabbau, dass man daran glaube, „dass die Zukunft in den Händen der Opel- und Vauxhall-Mitarbeitern liegen wird“. Sie haben es selber in der Hand. Opel-Aufsichstrats-Chef Dan Ammann sagte: „Opel bekommt die Chance, ohne Werksschließung in die Gewinnzone zu kommen.“

Auch die Ausrichtung der Marke soll bestehen bleiben. „Herr Neumann war bisher mit seiner Arbeit sehr erfolgreich“, so Tavares. Auch zukünftig wird Karl-Thomas Neumann die Marke Opel führen.

Was sich mit dem Kauf ändern wird, haben wir hier kurz zusammengefasst.

04.03.2017 - VW war an Opel interessiert

Auch VW hatte einem Medienbericht zufolge Interesse an einer Übernahme des Autobauers Opel und dafür auch die Unterstützung der Bundesregierung. Die Verhandlungen mit GM seien im Jahr 2014 jedoch an dem aus Sicht von VW zu hohen Kaufpreis gescheitert, den die Amerikaner verlangt hätten, berichtete die "Bild am Sonntag".

Der frühere VW-Vorstandsvorsitzende Martin Winterkorn habe Bundeskanzlerin Angela Merkel damals über die Opel-Pläne informiert. Merkel habe Winterkorn signalisiert, dass die Bundesregierung eine Übernahme begrüßen würde. Laut Bericht begannen die Gespräche zwischen VW und GM Ende 2012.

03.03.2017 - PSA stimmt Opel-Kauf zu

PSA soll sich mit dem US-Konzern General Motors auf die Übernahme von Opel geeinigt haben. Der Verwaltungsrat der Franzosen genehmigte am Freitag die Übernahme, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Der Kauf solle am frühen Montagmorgen bekanntgegeben werden. Eine Pressekonferenz in der Pariser PSA-Zentrale ist für 9.15 Uhr angesetzt.

23.2.2017 - Bundeswirtschaftsministerin besucht französischen Kollegen

Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries (SPD) besucht Michel Sapin, um über den Opel-Deal zu sprechen. Aufgrund der fast 14-prozentigen Beteiligung des französischen Staats an PSA hat das Wort des französischen Wirtschaftsministers im PSA-Opel-Deal ein großes Gewicht.

23.2.2017 - PSA mit glänzenden Geschäftszahlen

Vor der Übernahme von Opel hat die PSA Group für 2016 gläzende Geschäftszahlen präsentiert. Zwar schrumpfe wechselkursbedingt der Umsatz, der operative Ergebnis stieg jedoch um 18 Prozent. Hier die Zahlen im Detail.

21.2.2017 - PSA-Chef Tavares macht Zusagen gegenüber Merkel

In einem Telefonat mit Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte PSA-Chef Carlos Tavares, dass PSA "die Eigenständigkeit von Opel im Konzernverbund erhalten und die Standort-, Investitions- und Beschäftigungsgarantien übernehmen werde", erklärte das Bundespresseamt in einer Mitteilung.

Auch gegenüber dem europäischen Betriebsrat von Opel/Vauxhall und der IG Metall sagte Tavares zu, sich an Vereinbarungen und Zusagen zu halten. Laut einer Mitteilung von PSA hate Wolfgang Schäfer-Klug, Vorsitzender des Europäischen Betriebsrats von Opel/Vauxhall, nach den Gesprächen erklärt: "Carlos Tavares hat im Gespräch glaubhaft vermittelt, dass er an einer nachhaltigen Entwicklung für Opel/Vauxhall als eigenständiges Unternehmen interessiert ist. Dieses Interesse teilen wir als Arbeitnehmervertreter und sind daher bereit, die Chancen eines möglichen Zusammenschlusses weiter auszuloten.”

Laut der britischen Autocar erwartet General Motors bis Ende nächster Woche eine Absichtserklärung von PSA zu einer möglichen Übernahme.

19.2.2017 - Opel-Deal soll in drei Wochen stehen

GM und PSA wollen nach Informationen der „Welt am Sonntag“ innerhalb der kommenden zwei bis drei Wochen einen endgültigen und mit den Aufsichtsräten abgestimmten Plan für die Zukunft von Opel vorlegen. Sogar eine Vereinbarung bereits am kommenden Donnerstag, wenn PSA seine Bilanz vorlegt, gilt als möglich. Eine Kooperation oder Allianz von PSA und Opel seien mögliche Optionen, aber alles laufe derzeit auf einen kompletten Verkauf des Europageschäfts von GM an die Franzosen hinaus, hieß es in Aufsichtsratskreisen. Kommt es dazu, soll die Übernahme innerhalb von sechs Monaten abgeschlossen sein. Beim Kaufpreis spielt eine wichtige Rolle, wer die milliardenschweren Pensionsverpflichtungen von Opel übernimmt. Als ein Grund für den schnellen Opel-Verkauf werden die kommenden EU-Abgasregeln genannt, die GM zu teuer gewesen sein sollen.

PSA hat der Bundesregierung einem Bericht der "Bild am Sonntag" zufolge zugesichert, Opel bei einer Übernahme eigenständig weiterzuführen und die vier deutschen Standorte zu erhalten. Damit seien betriebsbedingte Kündigungen bis Ende 2018 in Deutschland ausgeschlossen. Darüber hinaus würden bis mindestens 2020 Investitionszusagen für die Werke Eisenach, Rüsselsheim und Kaiserslautern sowie das Ersatzteilzentrum in Bochum gelten.

17.02.2017 - Opel-Chef kommentiert Zusammenschluss auf Twitter

Karl-Thomas Neumann hat die mögliche Übernahme auf Twitter kommentiert: "Ein Zusammengehen mit PSA ist prinzipiell sinnvoll", schreibt der Opel-Chef. Gleichzeitig äußert er "großes Verständnis für die vielen Fragen unserer Mitarbeiter und Kunden." Beide Tweets sind mit dem Kürzel /KTN als Äußerungen gekennzeichnet, die Neumann selbst schreibt.

Tweet Karl-Thomas Neumann zu PSA 17.02.2017
Twitter-Tweet von Opel-Boss Neumann.

Nach einem Tweet am Montag abend, in dem er von seinem Rennradtraining berichtet, hatte der Opel-Chef zwei Tage lang nichts getwittert.

17.2.2017 - PSA will 3 Milliarden Euro für Opel zahlen

Nach Abgaben der französischen Tageszeitung "Le Monde" will PSA bis zu 3 Milliarden Euro für Opel zahlen.

17.02.2017 - Bund benennt Beauftragten für Opel-Verkauf

Die Bundesregierung bereitet sich auf Verhandlungen über einen Verkauf von Opel vor: Übereinstimmenden Medienberichten zufolge wird SPD-Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig Chefunterhändler. Machnig gilt als Experte in Sachen Opel. Schon als Wirtschaftsminister in Thüringen zwischen 2009 und 2013 gehörte sein besonderes Augenmerk dem Autobauer mit seinem Werk Eisenach.

17.02.2017 - Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries sieht Opel-Verkauf fix

"Ich gehe davon aus, dass das stattfindet", sagte Bundeswirtschaftsminiterin Brigitte Zypries in Berlin zur möglichen Übernahme von Opel durch PSA. Sie wolle aber nicht von Übernahme, sondern von einem Zusammenschluss sprechen, fügte die SPD-Politikerin nach Mitteilung der Nachrichtenagentur Reuters hinzu. "Wir tun alles dafür, dass der Standort gesichert bleibt, dass vor allen Dingen die Forschung in Deutschland bleibt. Das ist unser oberstes Ziel", sagte sie.

16.02.2017 - GM beauftragt Anwaltskanzlei

Nach Angaben des Handelsblatts soll GM bereits die Anwaltskanzlei Cleary Gottlieb Stehen & Hamilton beauftragt haben, Verträge für die Übernahme auszuarbeiten. Die Verhandlungen sollen bereits im Frühjahr 2016 begonnen haben - ohne Kenntnis der Opel-Führung. So soll Opel-Chef Karl-Thomas Neumann erst vor wenigen Tagen über die Verhandlungen informiert worden sein.

15.02.2017 – GM-Boss Barra wirbt für Opel-Verkauf

Einen Tag nach dem Bekanntwerden der Gespräche mit PSA kommt GM-Chefin Barra nach Rüsselsheim. Im Gepäck hat die Managerin einen Brief an die Opel-Mitarbeiter. „Zwar gebe es keine Garantie auf eine Einigung, ein möglicher Deal würde “die PSA-Gruppe sowie Opel/Vauxhall aufgrund der sich ergänzenden Stärken beider Unternehmen in die Lage versetzen, ihre Position auf dem sich rasch verändernden europäischen Markt zu verbessern„, schrieb die GM-Chefin. GM und PSA würden damit ihre jeweiligen strategischen Möglichkeiten voll ausschöpfen. “Wir würden alles daran setzen, bei der Transaktion sicherzustellen, dass die Interessen aller Beteiligten gewahrt werden„, zitierte das die “Allgemeinen Zeitung Mainz„ weiter aus dem Schreiben. Zudem schreibt das Blatt, dass Neumann seit Monaten daran arbeitet, Opel bis 2030 zu einer reinen Elektromarke umzubauen. Im Frühjahr, spätestens im Mai, sollte der GM-Vorstand eigentlich über den Elektroplan entscheiden.

Wie der Focus meldet, hat sich auch die Bundesregierung hat sich in die Verhandlungen um eine mögliche Übernahme des Autoherstellers Opel durch die französische PSA-Gruppe eingeschaltet. Oberste Priorität der deutschen Seite sei es, die drei Opel-Standorte zu erhalten, sagte Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD) am Mittwoch in Berlin nach einer Kabinettssitzung. Zudem müsse die Zentrale von Opel in Rüsselsheim bestehen belieben und keine Unterabteilung eines französischen Konzerns werden.

Die Bundesregierung zeigte sich überrascht vom möglichen Opel-Verkauf. Die Ministerrunde habe das Thema Opel intensiv diskutiert, sagte Nahles. Zur Zeit fänden auf verschiedenen Ebenen Gespräche statt – sowohl mit Opel als auch mit dem Mutterkonzern GM sowie mit der französischen Seite. Die Konzernleitung müsse dringend das Gespräch mit den Arbeitnehmervertretern suchen. Man lege hier Wert auf sozialpartnerschaftliche Lösungen.

15.02.2017 – PSA-Chef will mit Merkel sprechen

Wie die “Bild„-Zeitung unter Berufung auf PSA-Kreise berichtet, will Konzernchef Carlos Tavares Merkel zügig ein Gespräch anbieten.

Es gehe darum darzulegen, dass PSA “eine Allianz„ mit Opel plane, heißt es in dem Bericht unter Berufung auf die Konzernkreise weiter. Auch mit deutschen Arbeitnehmervertretern wolle Tavares schnell das Gespräch suchen, schreibt das Blatt.

Die Überlegungen zum Opel-Verkauf lösten derweil massive Sorge um die Arbeitsplätze aus. Die Bundesregierung und das Land Hessen zeigten sich überrascht über die Pläne und forderten eine Beschäftigungsgarantie für die rund 18.250 deutschen Mitarbeiter.

14.02.2017 - PSA an Opel interessiert

Wie Spiegel Online berichtet, sondiert der US-Automobilhersteller General Motors einen Verkauf seiner Rüsselsheimer Tochter Opel an den französischen Konkurrenten PSA Peugeot Citroën. Die Gespräche darüber seien in einem fortgeschrittenen Stadium. Sie beinhalteten auch eine Übernahme des britischen Herstellers Vauxhall. Der Abschluss der Verhandlungen könne binnen Tagen verkündet werden. Allerdings könnten die Gespräche auch noch scheitern. Auch die Nachrichtenagenturen Bloomberg, Reuters und dpa berichten über die Verhandlungen.

Inzwischen haben sowohl GM als auch PSA die Verhandlungen in wortgleichen Erklärungen auf ihren Presse-Websites bestätigt. Dort heißt es: „Seit 2011 haben General Motors und die PSA Group einen Allianz begonnen, die bislang 3 Projekte in Europa umfasst“ und hätten zudem substanzielle Synergien für beide Partner erzeugt. Innerhalb dieses Rahmens untersuchten GM und PSA regelmäßig Ausweitungen und Erweiterungsmöglichkeiten der Kooperation. „Die PSA Group and General Motors bestätigen, dass sie zahlreiche strategische Initiativen untersuchen, mit dem Ziel, ihre Profitabilität und operative Effizienz zu verbessern.Dazu gehört auch eine mögliche Aquisition von Opel Vauxhall durch PSA“, so die Erklärung weiter. Es gebe aber keine Sicherheit, dass eine Einigung erzielt werde.

Partnerschaft bei zwei Baureihen

PSA hatte zunächst lediglich Verhandlungen mit GM über eine Ausweitung bestehender Projekte mit Opel bestätigt. Ein Peugeot-Sprecher sagte, dabei gehe es darum, die Partnerschaft zu vertiefen. Opel äußerte sich nicht. Eine Stellungnahme der französischen Regierung und der Familie Peugeot, die je 14 Prozent an dem Zwei-Markenkonzern PSA Peugeot Citroën halten, gibt es bislang ebenfalls noch nicht. Ebenfalls 14 Prozent der Anteile an PSA hält der chinesische Autobauer Dongfeng. Die restlichen 58 Prozent befinden sich in Händen der Mitarbeiter und Streubesitz.

Inzwischen hat sich aber der Opel-Betriebsrat in einer gemeinsamen Erklärung mit der IG Metall zu Wort gemeldet:

„Arbeitnehmervertretungen, Gewerkschaften und Beschäftigte wurden heute von den Gerüchten über einen möglichen Verkauf von Opel/Vauxhall an PSA überrascht. Wenn es den Tatsachen entspricht, dass Gespräche von GM mit PSA geführt wurden und werden mit dem Ziel, Opel/Vauxhall zu verkaufen, wäre das eine beispiellose Verletzung sämtlicher deutscher wie europäischer Mitbestimmungsrechte. Ungeachtet dessen würden wir einen möglichen Verkauf von Opel/Vauxhall an PSA aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit PSA vorbehaltslos prüfen. In diesem Fall werden der Gesamtbetriebsrat und die IG Metall die Interessen aller Opel/Vauxhall-Beschäftigten in Deutschland und Europa gemeinsam mit dem Eurobetriebsrat und den europäischen Gewerkschaften vertreten“.

Lange Geschichte von Kooperationsversuchen

Opel und Peugeot hatten bereits vor einigen Jahren eine Allianz angestrebt. Am Ende blieb davon die gemeinsame Produktion von einigen Modellen. So enststeht der Opel Crossland X auf der Plattform des Citroën-C3-Picasso-Nachfolgers, auf der auch der Nachfolger des aktuellen Peugeot 2008 aufbaut. Schwestermodelle werden zudem der aktuelle Peugeot 3008 und der kommende Opel Grandland X, der auf der IAA im September debütieren soll.

Opel gehört seit fast 90 Jahren zu GM. Die Amerikaner hatten jahrelang vergeblich versucht, Opel zu sanieren. Im vergangenen Jahr hatte Opel sein Ziel verfehlt, erstmals seit 1999 schwarze Zahlen zu schreiben. Als Grund für einen Verlust von 257 Millionen Euro nannte Firmenchef Karl-Thomas Neumann Währungsturbulenzen nach dem britischen Referendum für einen EU-Austritt.

Opel im GM-Konzern

Im Konzernverbund von GM finden sich Opel-Modelle unter verschiedenen Marken und auf verschiedenen Kontinenten wieder. So stellt zum Herbst die GM-Tochter Holden in Australien seine Modellpalette von selbst produzierten Autos auf umgebadgte und adaptierte Opel-Modelle um. Nach Australien wandern so der Insignia und der Astra. Die GM-Tochter Buick hat in den USA ebenfalls den adaptierten Insignia sowie den Cascada und den Mokka im Angebot. Bei Chevrolet läuft der Mokka als Trax.

In der Fotoshow sehen Sie, wie die Marken Opel, Citroën, DS und Peugeot jeweils in einzelnen Segmenten aufgestellt sind.

Neuester Kommentar

Leute Ihr habt eigentlich alle Recht - egal wie man es sieht !!
Aber es geht doch eigentlich nur um eines "GELD", alle die an dem Deal Beteiligten Personen (genannt MANAGER) verdienen sich zuerst die "GOLDENE NASE", wenn es später nicht klappt, Probleme gibt ... verlassen Sie es mit - einer hohen Abfindung und die Welt ist für DIE weiterhin in Ordnung.

pöcho 28. März 2017, 08:19 Uhr
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