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GM vor Kündigungen

Zu wenig freiwilliger Jobabbau

GM-Produktion Foto: GM 93 Bilder

Beim US-Autobauer General Motors (GM) drohen im Zuge des Stellenabbaus Tausende von Kündigungen. Das jüngste Angebot an die Schichtarbeiter des Konzerns zu einem freiwilligen Ausscheiden fand nicht genug Zustimmung.

04.08.2009

Bis Jahresende will die bisherige Opel-Mutter nach bisherigen Plänen die Zahl der Arbeiter in den US-Werken auf 40.500 reduzieren. Das vorerst letzte Abfindungsangebot zum 1. August hätten rund 6.000 Beschäftigte angenommen, teilte GM am Montag (3.8.) mit. Damit gibt es insgesamt noch rund 48.000 Schichtarbeiter - etwa 7.500 zu viel.

Kein weiteres Abfindungsprogramm

GM plane kein weiteres Abfindungsprogramm, sagte eine Sprecherin gegenüber US-Medien. Der Konzern werde mit der Autogewerkschaft UAW verhandeln, wie der Stellenabbau erreicht werden könne. "Für einige Leute wird es Kündigungen geben", sagte sie. Einige könnten aber auch andernorts im Konzern beschäftigt werden. Seit 2006 haben 66.000 US-Schichtarbeiter den Autobauer über freiwillige Vereinbarungen verlassen.    

GM war Anfang Juli als deutlich kleinerer und um viele Altlasten befreiter Konzern aus der Insolvenz gefahren. Neben dem drastischen Stellenabbau schließt der Autobauer mehr als ein Dutzend Werke und trennt sich von Tausenden von Händlern. Töchter wie etwa der deutsche Autobauer Opel werden ganz oder teilweise verkauft.

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