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Der mit Milliardenverlusten kämpfende US-Autobauer General Motors (GM) hat für diesen Dienstag kurzfristig neue Pläne zur Sanierung des Konzerns angekündigt. GM-Chef Rick Wagoner werde am Vormittag in Detroit zunächst die Mitarbeiter informieren, teilte das Unternehmen am Montagabend (14.7.) mit.

15.07.2008

Anschließend werde sich der Konzernchef auf einer Pressekonferenz äußern.

Der Opel-Mutterkonzern leidet auf dem Heimatmarkt wie seine US-Konkurrenten Ford und Chrysler unter massiv sinkenden Absatzzahlen. Spekuliert wurde zuletzt immer wieder über einen weiteren drastischen Stellenabbau, zusätzliche Werksschließungen und den Verkauf von Tochtermarken des Konzerns.

Mögliche Einsparpläne dürften aber vor allem auf das schwer verlustreiche US-Geschäft zielen. Die Europasparte, die vor einigen Jahren saniert wurde, ist nach jüngsten Angaben aus Konzernkreisen davon nicht betroffen. Im ersten Halbjahr glich das Absatzplus von GM in Europa die Einbrüche bei den Verkaufszahlen auf dem US-Markt in etwa aus.

Zuletzt dementierte der Konzern mehrfach Gerüchte über eine drohende Zahlungsunfähigkeit. In den vergangenen drei Jahren erlitt GM besonders wegen des schwachen US-Marktes insgesamt Verluste von über 50 Milliarden Dollar (31 Mrd. Euro). Die deutsche Tochter Opel hatte es 2007 zum zweiten Mal in Folge in die schwarzen Zahlen geschafft.

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