"Derzeit halten wir 34 Prozent an dem Unternehmen, aber wir wollen unseren Anteil erhöhen." Über den genauen Zeitpunkt und die Höhe des Investments wollte Henderson keine Aussagen machen. Wuling produziert viele Produkte zwischen 3.000 und 5.000 US-Dollar, deren Qualität GM immens verbessert habe, darunter auch einen Mini-Van für rund 5.000 US-Dollar, der in China ein Verkaufsschlager ist.
Zeit lassen will sich GM beim Verkauf der Marke Hummer. Henderson. "Wir haben keinen Zeitrahmen, in dem wir den Verkauf abschließen müssen. Wir werden in den nächsten sechs Monaten die Interessenten sichten, und dann wird es Zeit brauchen, den Deal auszuhandeln. Wir werden den Verkauf frühestens 2009 abschließen." Allerdings bedauert Henderson, die Kultmarke abgeben zu müssen. "Ja, der Verkauf tut weh, aber der Ölpreis hat sich verdreifacht. Unser Timing war einfach schlecht."
Zuversichtlich ist Henderson hinsichtlich der Zukunft der europäischen Premium-Marke Saab: "Kommendes Jahr werden wir zwei komplett neue Fahrzeuge auf den Markt bringen - so etwas hatten wir bei Saab in den vergangenen 45 Jahren nicht. Wir wollen das Volumen damit nicht verdoppeln und verdreifachen. Aber mit dem zusätzlichen Volumen wollen wir die Marke nachhaltig profitabel gestalten. Zumal wir das gesamte Saab-Geschäft in die richtige Größe gebracht haben." Im vergangenen Jahr verkaufte Saab weltweit 125.000 Einheiten. Dieses Jahr sollen es laut Aussagen von Saab-Markenchef Jan-Ake Jonsson 110.000 werden. Die Zahl der Saab-Mitarbeiter am Standort Trollhättan hat GM auf 4.300 Menschen geschrumpft.
Folgende weitere Themen lesen Sie im neuen auto motor und sport, Heft 23/2008, ab dem 23. Oktober im Handel.
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