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GM-Zündschlossskandal

GM zahlt 900 Mio. Dollar Strafe

GM Logo Foto: GM

Der US-Autobauer GM hat sich im Skandal um defekte Zündschlösser mit den US-Justizbehörden auf einen Vergleich geeinigt. Gegen eine Strafzahlung von 900 Millionen Dollar werden die Ermittlungen gegen den Autohersteller eingestellt.

18.09.2015 Uli Baumann

GM räumt ein, Probleme mit defekten Zündschlossern nicht mitgeteilt und Kunden über die Sicherheit betroffener Fahrzeuge in die Irre geführt zu haben. GM hatte erst im Februar 2014 damit begonnen, etwa 2,6 Millionen Fahrzeuge wegen der defekten Zündschlösser zurückzurufen, obwohl das Problem seit gut 10 Jahren intern bekannt war. Die Familien der Unfallopfer sollen zusätzlich großzügig entschädigt werden.

Aufgrund der defekten Zünschlösser besteht die Gefahr, das der Zündschlüssel während der Fahrt auf die Aus-Position springt und so den Motor und alle elektronischen Bauteile ausschaltet. Mit dem Zündschloss-Skandal werden 124 Todesfälle ind 275 Verletzte in Verbindung gebracht. GM kommt mit der ausgehandelten Strafzahlung deutlich günstiger weg als der japanische Konkurrent Toyota, der in einem ähnlichen Fall 1,2 Milliarden Dollar zahlen musste.

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