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GMD T.25

Murrays kleiner Traum

Einst zeichnete Gordon Murray Rennwagen und den Straßensupersportler McLaren F1. Jetzt bringt der Brite sein ganzes Know-How in ein Kleinwagenprojekt ein, das den Stadtverkehr revolutionieren soll.

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Der GMD T.25 - steht für Gordon Murray Design - ist zwar von der Größe her nur eine halbe Portion, dennoch soll er alle Anforderungen an ein Stadtmobil voll und ganz erfüllen können.

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Der T.25 soll nur etwa halb so breit sein wie herkömmliche Autos und so normale Fahrspuren zweifach nutzbar machen. Auf konventionellen Parkplätzen sollen quer geparkt drei T.25 Platz finden. Beim Leistungsgewicht will Murray aber herkömmliche Zweiliter-Modelle deutlich übertreffen. Auch soll eine Vier-Sterne-Wertung beim EuroNCAP-Crashtest sichergestellt sein. Im Falle eines Unfalls senken dann leicht tauschbare Bodypanels, die wie die meisten Bauteile aus recyeltem Material bestehen, die Reparaturkosten. Ein Autoleben lang sollen dagegen die Reifen halten, die Murray auf den T.25 aufziehen will.

Um das Sparpaket abzurunden soll auch der Antrieb, den Murray nicht näher benennt, kaum Abgase verursachen und mit einem extrem niedrigen Verbrauch glänzen. Wer jetzt denkt, der Haken an der Geschichte ist der Preis, sieht sich auch hier getäuscht. Murray verspricht einen extrem niedrigen Einstiegspreis für den T.25, der in einem Package bis zu sechs verschiedene Konfigurationen zulassen soll.

Um das Projekt zu stemmen, hat sich Murray knapp 20 Partnerunternehmen ins Boot geholt. Bereits Anfang 2009 soll ein erster Prototyp entstehen. Bleibt es bei der ursprünglichen Planung soll zwölf Monate später die Serienproduktion anlaufen.

Autor: Uli Baumann
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