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Goodwood Revival Meeting 2014

Goodwood feiert Großbritannien

Goodwood Revival Meeting 2014 - Rennen und Impressionen vom 2. Tag Foto: Dino Eisele 60 Bilder

Der jüngste aktuelle britische Formel-1-Pilot Max Chilton bringt etwas Flair aus der Königsklasse zum Goodwood Revival Meeting. Doch die Goodwood-Premiere des 23-jährigen Marussia-Fahrers ist nur kurz.

16.09.2014 Dirk Johae Powered by

Im Training zum Shelby Cup, ein Rennen für V8-Tourenwagen der 60er Jahre, geht an Chiltons Ford Mustang der Motor hoch. Das Team baut über Nacht ein neues 4,7-Liter-Aggregat ein, das allerdings am Vorstart Öl verliert: Das Aus vor den ersten Rennkilometern auf der Hochgeschwindigkeitspiste.

Christian Horner im Ferrari 250 GT SWB

Auch Sebastian Vettels Red-Bull-Teamchef Christian Horner erlebt beim Goodwood Revival Meeting sportlich ein Wochenende zum Abhaken: Im Training zum prestigeträchtigen RAC Tourist Trophy Celebration Race kommt Horner zusammen mit Jackie Oliver, dem ehemaligen Formel-1-Fahrer und Teamchef sowie Le Mans-Sieger von 1969, in einem Ferrari 250 GT SWB aus dem Baujahr 1960 zunächst im Training nicht über den 20. Platz von 28 Startern hinaus.

Die Ehre der Formel-1-Szene beim Goodwood Revival Meeting rettet der Sauber-Test- und Ersatzfahrer Giedo van der Garde. Der 29 Jahre alte Holländer gewinnt das Einstundenrennen als Hommage an die einige Jahre lang auch in Goodwood ausgetragene RAC TT. Van der Garde triumphiert in einer AC Cobra zusammen mit seinem Landsmann, dem Autobesitzer David Hart.

Ex-Stewart-Jaguar auf Podiumsplatz

Erst nach dem zweitplatzierten US-amerikanischen Duo Joe Colasacco und Derek Hill, der Sohn des ehemaligen Formel-Weltmeisters Phil Hill, in einem Maserati folgt mit Nicoll-Jones/Liddell in einem Jaguar E-Type das beste britische Team. Der rote Competition Roadster gehörte in den 60er Jahren die Familie Stewart: Der spätere dreifache Weltmeister feierte mit diesem E-Type zu Beginn seiner Karriere als 23-Jähriger einen seiner ersten Gesamtsiege.

So darf der rote Jaguar im Feld der Autos nicht fehlen, die als Tribut für Sir Jackie Stewart ein Mal am Tag beim Goodwood Revival Meeting an die einzigartige Karriere des Schotten erinnern. Am ersten Tag steuert Stewart jenen Cooper Formel 3, mit dem vor 50 Jahren in Goodwood die große Formel-Karriere begann. Stewart selbst fuhr beim Revival Meeting neben dem Cooper-BMC von 1964 abwechselnd einen Matra MS80-Ford, sein erstes Weltmeisterauto von 1969, sowie einen Tyrrell 006-Ford, mit dem er 1973 zum dritten und letzten Mal Weltmeister wurde.

Britischer Tourenwagen-Adel

Ganz nach dem britischen Geschmack verläuft auch das beliebte Tourenwagenrennen: Ex-Tourenwagen-Veteran Anthony Reid ringt in einem Jaguar Mk1 den Routinier Emanuele Pirro sowie den aktuellen britischen Tourenwagenchampion Andrew Jordan nieder. Der 25-Jährige steuert den Austin A40 Farina seines Vaters Mike. Die Tourenwagenhatz in historischen Autos bis Baujahr 1959 zog alle BTCC-Meister der vergangenen vier Jahre zum Revival Meeting, dazu den Weltmeister von 2012, Rob Huff, sowie den zweiten aktuellen britischen Weltmeisterschaftspiloten Tom Chilton, der ältere Bruder von Formel-1-Fahrers bei Marussia.

Andrew Jordan, der in der aktuellen BTCC-Tabelle auf dem vierten Platz rangiert, genießt sein erstes Goodwood Revival Meeting: „Wir nutzen die Veranstaltung zum Treffen mit unserer ganzen Familie“, sagt der BTCC-Titelverteidiger. Wohl auch daraus zieht er die Kraft für seinen beherzten Kampf gegen den fünffachen Le Mans-Sieger, ehemaligen Formel-1-Piloten sowie zweifachen italienischen Tourenwagenmeister Emanuele Pirro. Der Römer steuert einen Alfa Romeo Giulietta TI und behält mit 0,4 Sekunden im Kampf um den zweiten Platz nur äußerst knapp die Nase vorn.

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