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Goodwood Revival Meeting 2014

Manche mögen’s heiß in Goodwood

09/2013 - Goodwood Revival Meeting 2013 Foto: Dino Eisele 47 Bilder

Neben Autos und Motorrädern gibt es beim Goodwood Revival Meeting für Motorsport begeisterte Männer noch eine andere Attraktion: Weibliche Besucher im Modestil der 40er- 50er- und 60er- Jahre.

29.08.2014 Jasmin Lamparth Powered by

Da auf dem Goodwood Revival Meeting (12. bis 14. September 2014) ein zeitgemäßes Outfit Pflicht ist, gibt es einiges an Kleidung im Stile der Nachkriegsjahrzehnte zu sehen. Junge Damen mit Hemdkleidern, Bleistiftröcken und Blusen im Uniformstil wie es in den 40ern weit verbreitet war, sind zu sehen. Dazu selbstverständlich schicke Accessoires wie Handtaschen, Tücher - und Hüte. Denn elegant musste es sein!

Petticoats treffen auf Uniformen

Weit ausgestellte Röcke, Petticoats und stark taillierte Kostüme. Eng sollte es sein - und auf gar keinen Fall eine Hose. Die Frauen in den 50er-Jahren wollten nach den harten Kriegsjahren endlich wieder ihre Weiblichkeit in den Vordergrund stellen und sich zeigen. Diese modische Facette wurde von vielen Frauen beim Goodwood Revival Meeting präsentiert.

Schulkinder, Angestellte, Soldaten -  sie alle trugen beim Goodwood Revival Meeting Uniform. Mal mit mehr, mal mit weniger offenherzigem Dekolleté, doch alle waren figurbetont geschnitten. Sowohl eine Schulklasse als auch die Mitarbeiter des Veranstalters waren in zeitgemäßer Kleidung zu sehen.

Elvis und die Beatles

Die 60er- Jahre hingegen waren geprägt von großen Umbrüchen: Im Vietnam-Krieg war kein Ende in Sicht, die Studentenrevolte begann, die Hippie-Ära ebenso mit Jimi Hendrix, Bob Dylan oder Janis Joplin. Während Elvis Presley den Rock’n’Roll etablierte, stürmten die Beatles mit ihrer völlig neuen Art von Musik die Charts.

Mit Elvis kam auch der Rockabilly-Style: Grob gemusterte Kleider, glänzende Haartollen und knallrote Lippen waren dessen Erkennungszeichen. Sowohl diese Seite der 60er-Jahre als auch die der Hippies mit ihren Miniröcken, den grafischen Drucken im Pop-Art-Stil und auch den wieder entdeckten  Hosen hatten beim Goodwood Revival Meeting ihren großen Auftritt.

Soldaten und ihre Pin-up-Girls

Auch die Frauen auf den Pin-up-Bildern wurden nicht vergessen. Die Soldaten trugen diese Bilder mit den leicht bekleideten Damen, die aber nie nackt waren, mit sich oder hatten sie im Spind aufgehängt. Während des Zweiten Weltkriegs wurden sogar Flugzeuge nach bekannten Pin-up-Girls benannt, die bekannteste war wohl Bettie Page.

Durch die tolle Bandbreite an modischen Facetten und Fahrzeuge dieser Jahre wird man beim Goodwood Revival Meeting in diese vergangenen Jahrzehnte zurückversetzt. Man taucht für drei Tage ein in dieses andere Leben, wo weder Handy noch anderer technischer Schnickschnack vom Wesentlichen ablenkt: Einer Veranstaltung,  die viel mehr ist als ein einfaches Motorsport-Event, sondern ein echtes Volksfest mit Zeitreise inklusive.

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