Mehr als 400 historische Fahrzeuge waren allein für Rennen gemeldet; ein Vielfaches davon gab es auf dem altehrwürdigen Gelände der Rennstrecke und den umliegenden Parkplätzen zu sehen. Wie viele Fahrzeuge an dem Wochenende bei der zusätzlichen Bonhams Versteigerung ihren Besitzer wechselten, ist nicht überliefert.
Das besondere an dem Festival: Seltene Pretiosen, wie ein Ferrari 250 GTO oder Aston Martin DBR1, werden hier auch wirklich im Rennen gefahren. Und dabei schenken sich die Fahrer auf der anspruchsvollen Rennstrecke nichts. Der britische Rennfahrer Stirling Moss hatte hier nach einem Unfall seine Karriere beendet; zum Goodwood Revival drehte er einige Ehrenrunden - ohne Helm. Rolls-Royce-Kunde und Schauspieler Rowan Atkinson, besser bekannt als Mr. Bean, tat es ihm gleich. Sein Gefährt: ein Sofa-Sessel, der auf das Dach eines Minis gespannt ist - filmreif gesteuert per Zügel und Besenstil.
BMW veranstaltet kleines Oktoberfest
Nicht nur dank des Rennbetriebs war das Goodwood Revival ein Spektakel: BMW veranstaltete sein eigenes kleines Oktober-"Revivalfest" mit Paulaner Weißbier und Brezeln, Komödianten streunten übers gesamte Gelände, darunter eine Marily Monroe oder etwa Laurel und Hardy. Ein großer Flohmarkt bot Souvenirs in Hülle und Fülle - von zeitgenössischer Bekleidung bis hin zu Prospekten.
Neben Fortbewegungsmitteln auf vier Rädern waren auch solche für die Lüfte zu bewundern: Auf einem Flugfeld konnten die Massen Maschinen aus dem Zweiten Weltkrieg bewundern, während ganztags Spitfires, Messerschmitts oder auch schon mal ein Düsenjet über die Köpfe der Menge hinweg donnerten.






