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Goodyear investiert in Europa

Foto: Goodyear

Der US-Reifenhersteller Goodyear Tire & Rubber wird in den kommenden fünf Jahren mehr als 300 Millionen Dollar (rund 191 Mio Euro) in vier deutsche Standorte investieren.

26.06.2008

Weitere rund 200 Millionen Dollar sollen in ein Werk im polnischen Debica fließen, wie das Unternehmen mit Sitz in Akron (US-Bundesstaat Ohio) am Donnerstag (26.6.) in einer Mitteilung bekanntgab. In Deutschland sollen Werke im hessischen Fulda und Hanau, im brandenburgischen Fürstenwalde und im sächsischen Riesa modernisiert werden. In Debica soll die Produktion von Lastwagenreifen von 1.800 Stück pro Tag auf 5.000 ausgebaut werden.

Die Investitionen seien eine Reaktion auf die steigende Nachfrage nach Premium-Reifen und Teil des Ausbaus des Geschäfts in den osteuropäischen Wachstumsmärkten. "Unser Geschäft in Europa wächst insbesondere in den hoch wertschöpfenden Produktsegmenten konstant", sagte der Präsident der Konzernregion Europa, Mittlerer Osten und Afrika, Arthur de Bok. In der Region setzte Goodyear im Geschäftsjahr 2007 mehr als 80 Millionen Reifen ab und erwirtschaftete einen Umsatz von mehr als sieben Milliarden Dollar.

Neben den Investitionen in Deutschland und Polen wird Goodyear mehr als 30 Millionen Dollar in ein Werk im französischen Amiens stecken. Damit verknüpft sei eine Vereinbarung mit Gewerkschaften und Mitarbeitern, die neue Schichtsysteme, längere Wochenarbeitszeiten und mehr Arbeitstage pro Jahr vorsehe.

In Deutschland produziert Goodyear außer in Fulda, Hanau, Fürstenwalde und Riesa noch an Standorten in Philippsburg bei Karlsruhe und im rheinland-pfälzischen Wittlich.

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