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Goodyear

Reifenriese mit weniger Jobs und mehr Gewinn

Goodyear Firmenportrait Foto: Goodyear 14 Bilder

Der US-Reifenriese Goodyear hat in der Branchenkrise noch mehr Jobs gestrichen als zunächst geplant. Auch in den deutschen Werken fielen Stellen weg. Der Sparkurs und geringere Materialkosten ließen den Gewinn beim Continental-Rivalen zuletzt steigen, obwohl die Einnahmen weiter sanken.

28.10.2009

Für die gesamte Branche erwartet der zu den weltweit führenden Herstellern zählende Konzern im nächsten Jahr Wachstum. Besonders neue spritsparende Reifenmodelle könnten den Absatz ankurbeln. Zu Goodyear gehören unter anderem auch die Marken Dunlop und Fulda. 

Goodyear mit mehr Gewinn als erwartet

Goodyears Überschuss lag im dritten Quartal bei 72 Millionen Dollar (49 Mio Euro) nach nur 31 Millionen ein Jahr zuvor. Analysten hatten weniger Gewinn erwartet. Der Umsatz fiel aber wegen der Talfahrt in der Autobranche und durch Währungseffekte um 15 Prozent auf knapp 4,4 Milliarden Dollar, wie Goodyear Tire & Rubber am Mittwoch (28.10.) am Konzernsitz in Akron (Ohio) mitteilte. Bislang hat Goodyear in diesem Jahr bereits 5.800 Arbeitsplätze gestrichen.

Das sind schon 800 Jobs mehr als ursprünglich für 2009 vorgesehen. Die gesamten jährlichen Einsparungen seien mittlerweile auf 540 Millionen Dollar gestiegen. In Deutschland trafen die Kürzungen etwa die Reifenfabrik im hessischen Hanau. Goodyear beschäftigte hierzulande zuletzt insgesamt mehr als 7.000 Mitarbeiter an sieben Standorten.

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