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Gotthard

Vorerst gesperrt

Foto: dpa

Die Gotthard-Autobahn in der Schweiz bleibt nach gefährlichen Steinschlägen noch für mindestens drei Wochen gesperrt. Die wichtige Nord-Süd-Achse am Gotthard könne frühestens in drei Wochen mit Einschränkungen befahren werden, teilte die Kantonspolizei Uri am Samstagabend (3.6.) nach Angaben der Schweizer Nachrichtenagentur SDA mit.

06.06.2006

Viele Alpenpässe seien wegen schneebedeckter Fahrbahnen derzeit nur schwer befahrbar und als Ausweichrouten schlecht zu nutzen, hieß es am Pfingstmontag. Nach einem gewaltigen Felssturz am Mittwoch, bei dem ein deutsches Ehepaar in seinem Auto zerquetscht worden war, hatten die Behörden die Gotthard-Autobahn bei Gurtnellen gesperrt.

Nach Prüfung aller Möglichkeiten komme für die Behörden nur eine Sprengung der gefährlichen Felsmassen in Frage, hieß es weiter. Die Vorbereitungsarbeiten für die Sprengung oberhalb von Gurtnellen liefen über Pfingsten auf Hochtouren. Nach der Sprengung soll der bereits geplante Schutzwall den neuen Bedingungen angepasst und innerhalb von fünf Monaten gebaut werden.

Am Samstagmittag war erneut ein großer Block von der Abbruchstelle gerutscht. Er blieb allerdings vor der Autobahn liegen, die eine zentrale Nord-Süd-Achse über die Alpen ist. Die Geologen müssen nun die damit verbundenen neuen Spannungen und Abplatzungen am Fels untersuchen. Dabei wollen sie hochmoderne Technik einsetzen wie einen "Fels-Scanner", der auf Radar-Technik beruht, berichtete die SDA weiter.

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