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GP Brasilien

Erste Runde geht an Massa

Foto: dpa 55 Bilder

Ferrari-Pilot Felipe Massa hat sich im Qualifying am Samstag (1.11.) eine optimale Ausgangsposition für das Saisonfinale in Sao Paulo gesichert. Mit knapp vier Zehntel Vorsprung vor Jarno Trulli startet der Brasilianer von der Pole Position. WM-Rivale Hamilton geht nur von Rang vier ins Rennen.

01.11.2008 Tobias Grüner Powered by

Vor seinen frenetisch jubelnden Fans dominierte Massa am Samstag das Zeittraining und brummte seinem britischen McLaren-Rivalen fast eine halbe Sekunde Rückstand auf. "Das war meine dritte Pole hintereinander hier vor meinen Fans. Wirklich toll", freute sich Massa im Anschluss. Die Strategie für den Sonntag ist einfach: "Jetzt versuche ich morgen vom Start aus vorne wegzufahren und das Rennen zu gewinnen."

Hamilton will vierten Platz verteidigen

Hamilton selbst gab sich allerdings nicht unzufrieden: "Ich denke, dass wir mit unserer Strategie morgen konkurrenzfähig sind." Für Hamilton würde der vierte Platz zum Gewinn der Weltmeisterschaft reichen. "Wenn ich meine Position am Start halten kann, dann ist das in Ordnung."

Der große Abstand zur Konkurrenz ruft bei den Experten allerdings Fragen auf: "So richtig schwer kann der Ferrari nicht sein", mutmaßt Mercedes-Sportchef Norbert Haug. Für das Rennen ist Haug allerdings zuversichtlich: "Wir müssen das Rennen nicht gewinnen, sondern nur die nötigen Punkte zum Titel sammeln. Das Ergebnis ist absolut OK."

Trulli kann Ferrari helfen

Auch bei Ferrari äußerte man sich natürlich zufrieden mit dem Ergebnis. "Vorne zu stehen ist natürlich immer besser als hinten", grinste Ferrari-Teamchef Steafano Domenicali. "Leider gibt es für das Qualifying keine Punkte." Froh sind die Roten sicherlich auch darüber, dass sich neben Kimi Räikkönen auch Toyota-Pilot Jarno Trulli vor Hamilton platzieren konnte.

"Ich werde mich aber nicht in das Titelduell einmischen", kündigte der Italiener an. "Ich werde keinen vorbei lassen, aber ich werde auch nichts Verrücktes machen." Die einzige Schützenhilfe für den WM-Spitzenreiter kommt von Heikki Kovalainen, der Hamilton auf Platz fünf nach hinten abschirmen soll.

Hinter dem sechstplatzierten Fernando Alonso konnten sich auch drei deutsche Piloten in die Top Ten vorarbeiten. Schnellster war dabei wieder einmal der Jüngste: Toro Rosso-Pilot Sebastian Vettel teilt sich auf Rang sieben die vierte Startreihe mit Nick Heidfeld. "Ich denke, wir können zufrieden sein", gab sich Vettel verhalten optimistisch. "Immerhin auf der sauberen Seite." Heidfeld war dagegen etwas enttäuscht: "Wir waren in Q2 gut dabei, da hätte ich mir am Ende etwas mehr erhofft."

Beide konnten ihre Teamduelle für sich entscheiden: Heidfelds BMW-Kollege Robert Kubica, der beim Saisonfinale gegen Räikkönen um Platz drei in der Fahrer-WM kämpft, geht sogar nur von Rang 13 ins Rennen. Toyota-Pilot Timo Glock verlor dagegen das Duell gegen seinen Teamgefährten deutlich. Während Trulli in der ersten Reihe steht, hielt sich der Kölner auf Rang zehn gerade so in den Top Ten. "Ich weiß auch nicht, warum ich im ersten Quali-Abschnitt einen zusätzlichen Satz Reifen verbraten musste, obwohl ich schon qualifiziert war", äußerte Glock Kritik Richtung Team.

Für die verbleibenden zwei Piloten des deutschen Quintetts lief es allerdings noch schlechter. Sowohl Nico Rosberg auf Position 18 als auch Adrian Sutil als 20. kamen nicht über die erste Runde des Qualifyings hinaus. "Das war eine Katastrophe", klagte der Williams-Pilot. "Wir haben das Setup schon auf das Rennen abgestimmt. Aber dass es so schlimm wird, hätte ich auch nicht gedacht." Sutil war ebenfalls bedient: "Wird Zeit, dass die Saison endlich vorbei ist."

GP Brasilien: Startaufstellung

GP Brasilien: Ergebnis Qualifikation

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