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GP England

Ferrari im 2. Training vorne

Foto: dpa

Jetzt also doch Hamilton-Mania statt Stepney-Gate. Nach den Enthüllungen vom Vormittag stand im zweiten Training wieder der Sport im Vordergrund. Lewis Hamilton entäuschte aber seine zahlreich erschienenen Landsleute: Der McLaren-Jüngling kam nur auf Platz vier. Und das auch noch mit gehörigen 0,7 Sekunden Abstand auf die Bestzeit.

06.07.2007 Claus Mühlberger Powered by

Kimi Räikkönen demonstrierte mit seiner überlegenen Bestzeit, dass Ferrari auf dem gegnerischen Territorium in Großbritannien wohl in der Favoritenrolle ist. Teamkollege Felipe Massa fuhr auf rang zwei – und dann folgte völlig überraschend Ralf Schumacher im Toyota. Erst als Vierter reihte sich Lewis Hamilton ein. Noch diskreter trat Fernando Alonso in Erscheinung: Platz sechs für den Weltmeister. Alonso war lediglich um drei Tausendstelsekunden schneller als Nico Rosberg im Williams. Der Deutsche hatte aber bereits vor zwei Wochen bei den Testfahrten in Silverstone mit der zweitschnellsten Zeit aufhorchen lassen.

Im Parterre hängende Wolken, achstief verschlammte Parkplätze und dazu eine sehr steife Brise aus Nordwest: Das ist Silverstone, wie man es kennt. Speziell der Wind machte allen zu schaffen. Was für die Zuschauer nur unangenehm war, drängte die Formel 1-Fahrer gleich reihenweise ins Abseits.

Viel Verkehr in den Auslaufzonen

Speziell in der Copse-Kurve, die im höchsten Gang mit Vollgas und rund 270 km/h gefahren wird, machte sich der Seitenwind extrem unangenehm bemerkbar. Insgesamt brausten die Fahrer 27 Mal durch diverse Auslaufzonen, meist geschah dies in der Copse-Kurve. Auch Adrian Sutil entgleiste in Copse-Corner. Kurz vor Ende des Trainings drehte sich der Spyker beim Einlenken und prallte dann mit geringem Tempo in die Reifenstapel.

Silverstone hat aber noch eine andere unangenehme Eigenschaft: Die Piste wird von Jahr zu Jahr rumpeliger. Nach Nick Heidfeld, der sich bei den Testfahrten vor zwei Wochen eine schmerzhafte Verspannung am Rücken zuzog, erwischte es nun Jenson Button. Der Honda-Fahrer mußte im Nachmittags-Training wegen einer Zerrung am Rücken zuschauen und wurde von Testfahrer Christian Klien vertreten. Der Österreicher zog sich als 18. des Trainings beachtlich aus der Affäre. Klien war nur um drei Zehntelsekunden langsamer als Stammpilot Rubens Barrichello. Ob Button morgen und am Sonntag fahren kann, steht noch nicht fest.

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