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GP Frankreich

Massa siegt

Foto: dpa 46 Bilder

Felipe Massa beschert zusammen mit Kimi Räikkönen dem Ferrari-Team beim GP Frankreich in Magny-Cours trotz kleiner Probleme am Sonntag (22.6.) einen Doppelsieg.

22.06.2008 Powered by

Im französischen Niemandsland hat sich Ferrari eindrucksvoll zurückgemeldet: Mit ihrem dritten Doppelerfolg in diesem Jahr durch Felipe Massa und Kimi Räikkönen hat die Scuderia beim Großen Preis von Frankreich die Formel-1-Hierarchie wieder hergestellt und die Konkurrenz von McLaren-Mercedes und BMW-Sauber in die Schranken gewiesen. Bei seinem dritten Saisonsieg profitierte der Brasilianer Massa aber vom Pech des Weltmeisters Räikkönen, der wegen eines defekten Auspuffs seine Führung verlor, aber den zweiten Platz retten konnte. Massa raste mit seinem achten Grand-Prix-Erfolg an die WM-Spitze.

Podium für Toyota

Der Italiener Jarno Trulli schaffte als Dritter das beste Saisonergebnis für Toyota. Hinter dem starken Heikki Kovalainen im McLaren-Mercedes kam Montreal-Gewinner Robert Kubica im BMW-Sauber auf Rang fünf, der damit seine WM-Führung verlor. Nach einem Strafenserie blieb Vizeweltmeister Lewis Hamilton im zweiten Silberpfeil als Zehnter zum zweiten Mal hintereinander erneut ohne Punkte und fiel in der WM-Wertung zurück.

Glock bringt Deutschland auf elf

Für die deutschen Fahrer lief das Rennen in der Bourgogne enttäuschend. Zum zweiten Mal nach dem Rennen in Barcelona schaffte keiner der fünf schwarz-rot-goldenen Piloten die Fahrt in die Punkte. Bester war noch Timo Glock im Toyota als Elfter, Sebastian Vettel wurde im Toro Rosso 12., Nick Heidfeld im BMW-Sauber 13. Nico Rosberg, der wegen des Boxen-Vorfalls beim Großen Preis von Kanada zehn Startplätze nach hinten versetzt wurde, kam im Williams nicht über Rang 16 hinaus. Adrian Sutil erreichte im Force India als 19. immerhin das Ziel.

Hamilton chancenlos

Der große Verlierer war aber Hamilton: Der Vize-Weltmeister war wegen seines Auffahrunfalls in der Boxengasse in Montreal für den Frankreich-Grand-Prix um zehn Startplätze strafversetzt worden. Nach einem Überholmanöver gegen Toro-Rosso-Pilot Sebastian Vettel wurde er von den Rennkommissaren mit einer Durchfahrtstrafe belegt, weil er angeblich sich einen unerlaubten Vorteil verschafft hatte. Damit war für den 23-Jährigen das Rennen so gut wie erledigt. Sein Teamkollege Kovalainen, der wegen Behinderung in der Qualifikation fünf Startplätze verloren hatte, sorgte immerhin für Trost im silbernen Lager.

Massa übernimmt die WM-Führung

Dem Ferrari-Duo konnte aber niemand folgen - trotz der technischen Probleme bei Räikkönen. Nach 70 Runden auf dem 4,411 Kilometer langen Circuit Nevers und 308,586 Kilometer gewann Massa in 1:31:50,245 Stunden. Räikkönen kam 17,984 Sekunden später ins Ziel. In der Fahrerwertung liegt nach acht Rennen nunmehr Massa mit 48 Punkten vor Kubica (46 Punkte) und Räikkönen (43). Hamilton (38) ist Vierter vor Heidfeld (28). Bei den Konstrukteuren baute Ferrari mit 91 Zählern seine Führung vor BMW-Sauber (74) und McLaren-Mercedes (58) aus.

Zu Beginn des Rennens hatten Räikkönen, der die 200. Pole Position für Ferrari geholte hatte, und Massa ihre Startplätze genutzt und zogen der Konkurrenz davon. Hamilton kämpfte sich von Startplatz 13 bis zur sechsten Runde auf Rang neun vor, blieb dann aber lange hinter Renault-Pilote Nelson Piquet jr. hängen. Nach der Durchfahrtstrafe in der 16. und dem Boxenstopp in der 20. Runde fand er sich auf Rang 18 wieder. Fast unbemerkt fuhr Vettel von Platz 12 bis zu seinem Boxenstopp in der 30. Runde auf Rang vier vor.

Als alle damit rechneten, dass Räikkönen nicht mehr zu stoppen wäre, brach am Ferrari des Finnen der Auspuff. Mitte des Rennens wurde Räikkönen immer langsamer, Massa kam heran und überholte ihn in der 39. Runde. Für den Brasilianer war der Weg frei. Räikkönen schaffte es immerhin, seinen kaputten Wagen noch ins Ziel zu bringen.

GP Frankreich: Ergebnis Rennen
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