Jetzt auch für: iPhone, iPad, Android und Windows
Marken
Themen
Artikel
Videos
Baureihen
Alle Treffer mit anzeigen

GP Malaysia

Ferrari vor McLaren

Foto: dpa

Felipe Massa hat sich die beste Ausgangsposition für den Großen Preis von Malaysia gesichert. Der Ferrari-Pilot konnte seinen Teamkollegen Kimi Räikkönen im Qualifying am Samstag (22.3.) um knapp eine halbe Sekunde auf Platz zwei verweisen.

22.03.2008 Tobias Grüner Powered by

„Wir haben uns stetig verbessert, und der letzte Run war der beste“, schwärmte Massa nach dem Zeittraining. Räikkönen gab sich dagegen nicht ganz zufrieden: „Ich habe meine Reifen nicht gut aufgewärmt und am Ende den Grip nicht gefunden. Aber Platz zwei ist auch eine gute Ausgangssituation.“ Nach der Pleite beim Auftakt scheinen sich die Ferrari nun in Sepang eindrucksvoll im WM-Kampf zurückzumelden.

McLaren geschlagen

Hinter der rein roten ersten Startreihe stehen die beiden Silberpfeile in Lauerstellung. Nachdem McLaren beim Auftakt noch dominieren konnte, präsentierten sich Lewis Hamilton und Heikki Kovalainen in Malaysia nur als zweite Kraft. Dabei wurde die teaminterne Reihenfolge umgedreht: Kovalainen steht auf drei, Platzhirsch Hamilton nur auf Startplatz vier. „Das war das Maximum, das wir herausholen konnten“, gab sich Kovalainen zufrieden.

Erwähnenswert war dabei auch eine brisante Situation im zweiten Quali-Abschnitt: McLaren-Neuling Kovalainen setzte sich am Ende der Boxengasse vor seinen Teamkollegen und fuhr mit nur einer schnellen Runde ins Top-Segment. Hamilton versuchte zwar auf der Strecke vorbeizukommen, musste aber zurückstecken. Als Folge benötigte der 23-Jährige einen Extra-Versuch und einen weiteren Satz Reifen. Der teaminterne Zweikampf erinnerte stark an den Zwist mit Fernando Alonso im Vorjahr.

Als dritte Kraft im Feld präsentierte sich überraschend Jarno Trulli. Dank einer perfekten Runde steht der Toyota-Pilot nur zwei Tausendstel hinter Hamilton auf Startplatz fünf. Der Italiener dominierte mit knapp zwei Sekunden Vorsprung nicht nur seinen Teamkollegen Timo Glock, sondern ließ auch die beiden BMW mit Robert Kubica und Nick Heidfeld hinter sich.

Silberpfeile müssen zittern

Bei den Bayern war man nicht zufrieden. Nick Heidfeld setzte kurz vor dem Ende von Q3 noch einmal zu einer schnellen Runde an. Dabei wurde der Mönchengladbacher von langsamen Piloten behindert: „Die beiden McLaren waren vor Kurve vier voll auf der Ideallinie. Das hat mich wohl zwei, drei Zehntel gekostet, wodurch ich auf Rang drei gestanden hätte.“ BMW will bei der Rennleitung Protest einlegen. McLaren muss somit um die Startplätze zittern. Mit Gnade können die Silberpfeile bei der FIA sicher nicht rechnen.

Hinter Heidfeld auf sieben und Glock auf zehn startet Sebastian Vettel als drittbester Deutscher von Startplatz 15. Damit konnte der Toro Rosso-Pilot seine gute Quali-Leistung von Melbourne nicht ganz wiederholen. Der Heppenheimer kam im Gegensatz zu seinem Teamkollegen Sebastien Bourdais aber wenigstens noch in Q2. „Mehr ging hier nicht“, sagte Teamchef Franz Tost im Anschluss.

Rosberg rutscht auf 16

Noch enttäuschender lief das Zeittraining für Nico Rosberg. Der Melbourne-Dritte verpasste den Einzug in das letzte Qualifying-Segment und steht nur auf Platz 16 in der Startaufstellung. Vor dem Rennwochenende hatte der Wiesbadener noch eine ähnlich starke Performance wie in Mellbourne prognostiziert. Doch der neue Straßenbelag in Sepang bahagt dem Williams scheinbar nicht: „Wir bekommen auf dem rutschigen Asphalt die Reifen einfach nicht auf Temperatur“, schilderte Rosberg das altbekannte Problem.

Adrian Sutil im Force India findet sich auf Startplatz 21 mal wieder ganz am Ende im Feld wieder. Durch die Rückversetzung von Williams-Pilot Nakajima rückt der Gräfelfinger zwar noch einen Rang nach vorne, allerdings bleibt ihm für das Rennen nur noch die Hoffnung auf Regen.

Kommentar schreiben

Es ist noch kein Kommentar vorhanden. Seien Sie der Erste und sagen Sie und Ihre Meinung.

Neues Heft
Empfehlungen aus dem Netzwerk
3D Felgenkonfigurator
Anzeige