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GP Spanien

Alonso bleibt zuversichtlich für Heimsieg

Foto: McLaren

Auch wenn Doppel-Weltmeister Fernando Alonso den Kampf um den besten Startplatz gegen Felipe Massa verloren hat, rechnet er sich gute Chancen auf einen Heimsieg aus.

12.05.2007 Gregor Messer Powered by

"McLaren war hier bei allen drei Trainings am schnellsten. Dennoch glaube ich, dass wir morgen gute Chancen haben", meinte der 26-jährige Spanier.

Was Alonso damit, meinte aber nicht sagte: Die Ferrari von Massa und Kimi Räikkönen auf den Plätzen eins und drei haben wohl etwas weniger Sprit im Tank und fuhren somit leichter. McLaren könnte seinen Vorteil morgen bei entsprechender Strategie nutzen.

Felipe Massa wie auch Alonso vertrat die Ansicht, dass nach der vierwöchigen Pause nach dem GP von Bahrain die Spitzenautos noch enger zusammengerückt sind. "Wir haben uns verbessert. Aber McLaren auch." Doch Massas Teamkollege Räikkönen klagte über zuviel Übersteuern im kurvenreichen letzten Sektor, zudem auch die neue Schikane zählt. "Ich fühle mich mit dem Ferrari zwar besser jetzt, aber immer noch nicht optimal."

Zufriedene Gesichter bei BMW

Bei BMW ist man mit den Plätze fünf und sieben absolut zufrieden. Die Bayern wissen um ihre Stärken. Im gestrigen Training lieferte Nick Heidfeld einen beeindruckenden Long-run ab, der über die Distanz von zehn Runden nur um anderthalb Zehntelsekunden über denen von McLaren und Ferrari lagen. Zudem starten beide BMW - wie auch beide Ferrari - auf der sauberen, besser haftenden Seite. Heidfeld startet mit mehr Sprit im Auto, was die Differenz zu Kubica erklärt. Über Jarno Trullis Toyota auf Rang sechs dazwischen macht sich Heidfeld keine Gedanken: BMW hat ermittelt, dass der Italiener für acht Runden weniger Sprit an Bord hat.

Renault mit harten Reifen unter den Top Ten

Auch die beiden Renault starten aus den Top Ten. Das Erstaunliche daran: Sowohl Heikki Kovalainen als auch Giancarlo Fisichella qualifizierten sich auf Reifen mit der harten Mischung. Während die Top Teams weiter vorne jeweils zwei Sätze weicher Reifen nutzten, "wollten wir uns für morgen auf jeden Fall einen weichen Reifensatz aufheben."

Während Red Bull-Pilot Mark Webber das Opfer einer defekten Hydraulik wurde, ärgerte sich Williams-Mann Alexander Wurz über zu viel Verkehr: "Es ist zum Kotzen. Ich wurde von drei Autos aufgehalten." Ähnlich lief es bei Ralf Schumacher, der es "locker ins zweite Qualifikationssegment geschafft hätte, wenn mich Rosberg nicht aufgehalten hätte." Der Toyota-Pilot fuhr sogar noch eine Anschlussrunde, die schneller war als jener erste Versuch, als die Reifen optimal arbeiteten.

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