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GP Türkei

Massa auf Pole

Foto: dpa 50 Bilder

Türkei-Spezialist Felipe Massa hat die Ferrari-Dominanz in der Formel 1 verteidigt und sich auf seiner Erfolgsstrecke im Istanbul Speed Park zum dritten Mal nacheinander die Pole Position gesichert. McLaren-Mercedes-Fahrer Heikki Kovalainen und Lewis Hamilton verhinderten am Samstag (10.5.) mit den Plätzen zwei und drei eine reine erste Scuderia-Startreihe.

10.05.2008 Powered by

"Das ist eine fantastischer Kurs für mich. Ich freue mich immer, hierher zu kommen", sagte Massa, der am Sonntag im Großen Preis der Türkei auch seinen Sieg-Hattrick am Bosposrus perfekt machen will: "Die Pole Position hilft mir dabei." Von dort ist er bereits zweimal als erster im Ziel angekommen. Weltmeister und WM-Spitzenreiter Kimi Räikkönen musste sich im zweiten Ferrari mit dem vierten Rang zufriedengeben.

Deutsche Fahrer enttäuschen

Für die Deutschland-Fraktion in Fahrerfeld lief es alles andere als optimal. Bester Pilot mit Kennzeichen "D" war an seinem 31. Geburtstag Nick Heidfeld als Neunter. Enttäuschend auch das Ergebnis für Nico Rosberg und Timo Glock, die ebenso wie Sebastian Vettel den Finaldurchgang der besten Zehn verpassten: Rosberg erreichte im Williams-Toyota Platz elf, Toyota-Fahrer Glock wurde nach Problemen an der Aufhängung vorne rechts nur 15. Vettel konnte immerhin mit Rang 14 im Toro Rosso einen kleinen Aufwärtstrend verbuchen. Adrian Sutil wurde im Force India Letzter, darf aber wegen einer Strafversetzung seines Teamkollegen Giancarlo Fisichella von der Position 19 ins Rennen gehen.

Vor nur spärlich besetzten Zuschauerrängen war Massa das Maß. Zum zweiten Mal in dieser Saison und zum zwölften Mal in seiner Laufbahn raste er auf Startplatz eins. In 1:27,617 Minuten lag er auf dem 5,338 Kilometer langen Kurs 0,191 Sekunden vor Kovalainen. Zwei Wochen nach seinem schweren Unfall beim Grand Prix in Barcelona schaffte der Finne damit das beste Qualifikations-Ergebnis seiner Laufbahn und stellte Vizeweltmeister Hamilton in den Schatten.

"Die letzten Tage waren eine Achterbahn. Ich möchte dem medizinischen Personal in Spanien und in Finnland danken", sagte der 26-Jährige, der erst am Donnerstag von den Rennärzten Grünes Licht für den Start am Sonntag (14.00 Uhr MESZ) erhalten hatte. "Wer hätte gedacht, dass er sich gleich mit der ersten Reihe zurückmeldet. Alle Achtung: Es ist gerade erstmal 14 Tage her", lobte Mercedes-Motorsportchef Norbert Haug.

Geburtstags-Stimmung getrübt

Nur wenig Geburtstags-Stimmung wollte bei Heidfeld aufkommen. Zum fünften Mal in dieser Saison startet der Mönchengladbacher hinter seinem Teamkollegen Robert Kubica ins Rennen, der Fünfter wurde. "Ich muss mit Platz neun leben, gut leben kann ich damit aber nicht. Ich hoffe, dass ich mir morgen ein besseres Geschenk machen kann", sagte Heidfeld. Auch sein Chef war alles andere als zufrieden. "Wir hatten uns mehr erwartet. Er hat enorme Schwierigkeiten, die Reifen bei einer Runde auf Temperatur zu bringen. Ich hoffe, dass Nick mit ein paar spektakulären Überholmanövern das wieder richten kann", erklärte BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen.

Das muss Heidfeld auch, will er in der Fahrerwertung den Anschluss nicht verlieren. Vor dem fünften Saisonlauf rangiert er mit 16 Punkten an fünfter Stelle. Räikkönen liegt mit 29 Punkten vor Hamilton (20), Kubica (19) und Massa (18) an der Spitze. Auch im Konstrukteurs-Klassement ist Ferrari (47) vorn vor BMW-Sauber (35) und McLaren-Mercedes (34).

GP Türkei: Ergebnis Qualifying
GP Türkei: Ergebnis 3. Freies Training
GP Türkei: Ergebnis 2. Freies Training
GP Türkei: Ergebnis 1. Freies Training

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