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Grammer mit Stellenabbau

Foto: Grammer

Der Autozulieferer Grammer will mehrere hundert Arbeitsplätze in ausländischen Werken abbauen. Der neue Vorstandsvorsitzende Rolf-Dieter Kempis kündigte in einem Interview mit der "Süddeutschen Zeitung" an, dass zwischen 450 und 700 Stellen gestrichen werden sollen.

22.10.2007

In den deutschen Werken solle es höchstens einen Stellenabbau im Rahmen der normalen Fluktuation geben und keine Kündigungen. Von den weltweit rund 9.000 Mitarbeitern sind etwa 2.500 in Deutschland beschäftigt. Der Hersteller von Sitzen und Anbieter anderer Fahrzeug-Innenausstattung soll künftig effizienter produzieren und internationaler ausgerichtet werden.

Eine genaue Zahl und einen Zeitplan gebe es für die Stellenstreichungen noch nicht, ergänzte eine Sprecherin der Grammer AG am Montag (22.10.) am Stammsitz in Amberg. Mit der Maßnahme solle die Rentabilität im Konzern erhöht werden. Kempis, der zum 1. August vom Aufsichtsrat auf den Grammer-Chefsessel gewechselt ist, will die größte Unternehmenssparte Automotive neu organisieren.

Bis 2009 werde eine Milliarde Euro Umsatz und ein Konzernergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von mehr als 50 Millionen Euro angepeilt, sagte Kempis dem Blatt. Grammer hatte im vergangenen Jahr einen Gesamtumsatz von 881 Millionen Euro und ein EBIT von knapp 39 Millionen Euro erreicht.

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