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Grand Prix Monaco Historique

Frank Stippler hinterlässt Spuren

Grand Prix Monaco Historique, 2012, mokla 0512, impressionen Foto: Dino Eisele 70 Bilder

Beim ersten Auftritt im Maserati 8 CM aus dem Baujahr 1934 beeindruckt Frank Stippler die Zuschauer beim Grand Prix Monaco Historique.

12.05.2012 Dirk Johae Powered by

Zwar kann der Fahrer aus Bad Münstereifel gegen die leichteren ERA im Feld der ältesten Fahrzeuge beim Grand Prix Monaco Historique nichts ausrichten. Doch mit seinem spektakulären Fahrstil begeistert Stippler, weil er alle Kurven des 3,34 Kilometer langen Kurses im Drift nimmt. "Das geht ganz schön in die Arme", stöhnt der verschwitzte Rennprofi nach dem zweiten Trainingslauf. Mehr als der sechste Platz in der Startaufstellung ist nicht drin.

Jugend forsch

Bei den Trainingssitzungen, die über die Startaufstellung für die Rennen am Sonntag entscheiden, setzen verstärkt junge Fahrer die Akzente. Bei den Formel-1-Wagen bis zum Einsatzjahr 1978 behält Michael Lyons die Oberhand. Als der 21-jährige geboren wurde, war sein Auto längst Formel-1-Geschichte. Der Hesketh 308E-Ford stammt aus dem Jahr 1976. In Monaco verhalf es seinem damaligen Piloten zum zwölften Platz - das freilich wäre Lyons zu wenig. Gegen den Sieger des vorigen Grand Prix Monaco Historique, den McLaren-Piloten Bobby Verdon-Roe, muss schon ein Rennerfolg her. Im Qualifying trennte beide nur eine Zehntelsekunde.

Nachwuchs im historischen Motorsport

Wie Lyons, so ist auch der Formel-3-Pilot Ben Barker erst 21 Jahre alt. Der junge Rennprofi startet in einem Lola T670-Toyota aus dem Jahr 1978. Der Monoposto, der heute einem englischen Sammler gehört, wurde 1978 vom Holländer Arie Luyendyk gefahren. Barker aber hat das Auto gut im Griff und gewinnt bei seinem ersten Grand Prix Monaco Historique seinen Qualifikationslauf. Damit startet er neben dem Le Mans-Sieger Paolo Barilla aus der ersten Startreihe.

Bravo, Barilla

Der Italiener gewinnt in seinem Formel-3-Renner von 1981 das zweite Qualifikationsrennen. "Ich fühle mich wie vor 31 Jahren", meint Barilla. Da bestritt er im gleichen Martini MK34-Alfa Romeo das Formel-3-Rennen auf dem monegassischen Straßenkurs, mit dem er jetzt beim Grand Prix Monaco Historique antritt. Damals wurde er Sechster - diesmal sollte mehr drin sein.

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