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Grand Prix Monaco Historique

Raritäten im Rennroulette

Grand Prix Monaco Historique, 2012, mokla 0512, impressionen Foto: Dino Eisele 70 Bilder

Der Grand Prix Monaco Historique ist eines der prestigeträchtigsten historischen Rennwochenenden. Der Weg auf den 3,34 Kilometer langen Stadtkurs führt nur über ein seltenes Rennauto.

13.05.2012 Dirk Johae Powered by

Bei der Auswahl der Nennung sind die Experten des Veranstalters besonders streng. Über 70 Anmeldungen hat der exklusive Automobil Club von Monaco abgewiesen. Dabei ist die Auswahl von vornherein schon sehr eingeschränkt: Zugelassen sind nur Grand-Prix-Wagen und Formel-1-Autos bis 1978, Rennsportwagen bis 1952 und Formel-3-Monoposto mit Zweiliter-Motor bis 1984.

Prädikat: Besonders selten

Für die Auswahl gilt: Je rarer der Renner, umso größer sind die Chancen. So rutschte zum Beispiel ein Formel-1-Wagen mit Frontmotor ins Starterfeld, der bestenfalls Insidern noch ein Begriff ist: Der Lancia Marino von 1954, ein Einzelstück des Italieners Marino Brandoli auf Lancia-Basis. Bekannter ist der Name des Fahrers hinter dem Steuer: Beppe Gabbiani ist den deutschen Motorsportfans noch aus seiner Formel-2-Zeit Anfang der 80er Jahre ein Begriff. Der Italiener startete im Team von Willi Maurer.

Ex-Formel-2-Ass im Einzelstück

Gabbiani startet in Monaco in dem Einzelstück, das sich heute immer noch im Besitz der Brandoli-Familie befindet. Allerdings ist mit dem Auto, das schon 1954 ein Außenseiter war, selbst für den ehemaligen Rennprofi kein Blumentopf zu gewinnen: Platz 25 nach dem Qualifikationstraining.

Pech für Merzario

Doch damit hatte Beppe Gabbiani mehr Fortune als sein Landsmann Arturo Merzario, der den Alfa Romeo 8C 35, ein Grand-Prix-Wagen der Nuvolari-Ära, nicht ans Laufen bekam. Ebenfalls viel Pech hatte Tony Smith: Der Manager der Band Genesis rutschte auf einer Ölspur aus und beschädigte die linke Hinterradaufhängung seines Ferrari 246 Dino von 1960 - übrignes der letzte Frontmotor-Formel-1-Wagen, der einen Großen Preis gewann. Das war 1960 in Italien, am Steuer saß Phil Hill.

Comeback des originalen Moss-Lotus

Besonders gute Karten beim Poker um einen Startplatz beim Grand Prix Monaco Historique haben natürlich Rennwagen, die schon einmal bei einem aktuellen Grand Prix im Fürstentum eingesetzt wurden. So konnten die Zuschauer den Lotus 18-Climax bewundern, mit dem Stirling Moss 1961 sensationell den Großen Preis von Monaco gewann. Diesen Erfolg möchte aber sein heutiger Fahrer und Besitzer Stephen Bond nicht wiederholen. Der Brite startet vom 21. Platz.

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