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Griechenland

Sprit wird knapp

Foto: dpa

In Griechenland ist wegen eines seit einer Woche andauernden Streiks der Tank- und Lastwagenfahrer das Benzin knapp geworden. In den Provinzen blieben am Montag (12.5.) fast 90 Prozent der Tankstellen geschlossen.

13.05.2008

In den Metropolen Athen und Thessaloniki bot nur jede fünfte Tankstelle Benzin an. Überall bildeten sich lange Warteschlangen. Wie das griechische Fernsehen weiter berichtete, hatte sich die Lage am Montagvormittag jedoch leicht verbessert. Die Gewerkschaft der Tankwagenfahrer ließ "als Zeichen des guten Willens" 200 von insgesamt 1.700 Tankwagen Sprit ausfahren. In einigen Fällen verkauften Tankwarte Benzin zu Wucherpreisen. Auf Kreta bot ein Tankwart bleifreies Benzin zu 1,60 Euro statt zum Durchschnittspreis von 1,20 Euro an, berichtete das staatliche Fernsehen weiter. Viele Autofahrer musste ihren Wagen stehen lassen. "Ich habe zwei Stunden gewartet, und jetzt sagt man mir, der Sprit ist alle", sagte ein Autofahrer im Rundfunk. Die Wartezeiten betrugen im Raum Athen etwa zwei Stunden. Probleme gab es zudem in der Versorgung der Supermärkte in den Provinzen, da auch die Lastwagenfahrer seit einer Woche streiken.

Im Athener Wirtschaftsministerium fanden am Montag Verhandlungen zwischen der Regierung und der Gewerkschaft der Lastwagenfahrer statt, berichtete das Staatsfernsehen weiter. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung der Transporttarife um 13 Prozent und begründet dies mit steigenden Verbraucherpreisen und Mautgebühren auf griechischen Autobahnen. Die Regierung in Athen hatte jedoch nur fünf Prozent genehmigt.

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