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Großaktionär Katar treibt VW

Katar will Zusammenarbeit mit VW ausbauen

Foto: dpa

Der VW-Großaktionär Katar will die Zusammenarbeit mit Europas größtem Autobauer ausbauen. Der Vertreter des Emirats im VW-Kontrollgremium, Hussain Ali Al-Abdullah, sagte dem Wirtschaftsmagazin "Capital", er halte gemeinsame Investitionen von Volkswagen und der Katar Holding für denkbar.

18.05.2010

"Wir können VW helfen zu expandieren. Wir können sogar Unternehmen zusammen kreieren." Katar ist nach der Porsche Holding und dem Land Niedersachsen drittgrößter VW-Aktionär.

VW soll Suzuki übernehmen und Autos für US-Kunden bauen

Al-Abdullah, seit April VW-Aufsichtsrat, deutete zudem an, dass Katar dem Konzern helfen würde, die Kontrolle über den japanischen Kleinwagenhersteller Suzuki zu erlangen. Konkret werden wollte er in diesem Punkt allerdings nicht. VW hat rund 20 Prozent an Suzuki übernommen.
 
Kritik äußerte Al-Abdullah an der schwachen Position von Volkswagen in den USA. Er verstehe nicht, dass Toyota fast 20 Prozent des US-Marktes halte und VW noch nicht einmal drei. "Sie könnten 30 Prozent haben, bauen aber nicht die passenden Autos für US-Kunden. Da muss der Konzern mehr tun." Dasselbe gelte für umweltfreundliche Technologien. "Bei der Entwicklung alternativer Antriebe ist VW bereits gut, aber das muss stärker vorangetrieben werden. Solche Technik muss bezahlbar sein."

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