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Großer Chrysler-Rückruf

Brandgefahr an 900.000 Autos

Jeep Wrangler Unlimited Sahara 3.6 Test Foto: Torsten Seibt

Wegen möglicher Probleme an der elektrische Anlage muss Chrysler in zwei Rückrufen rund 900.000 Fahrzeuge der Marken Jeep, Chrysler und Dodge in die Werkstätten zurückrufen.

17.10.2014 Uli Baumann

An 470.000 Fahrzeugen, die mit dem 3,6-Liter-V6-Motor ausgerüstet sind, kann die Lichtmaschine unter Umständen die Batterie "aufkochen" und so zum Ausfall der elektrischen Anlage und der elektrisch unterstützen Servolenkung führen. Im Extremfall könne es auch zu einem Brand kommen. Betroffen von diesem Rückruf sind Chrysler 300-Modelle aus dem Bauzeitraum 2011 bis 2014 sowie Dodge Charger, Dodge Challenger, Dodge Durango und Jeep Grand Cherokee aus dem Bauzeitraum 2012 bis 2014. Alle Fahrzeuge wurden auf dem nordamerikanischen Markt verkauft.

Der zweite Rückruf betrifft rund 437.000 Jeep Wrangler-Modelle aus dem Bauzeitraum 2011 bis 2013. Hier kann es im elektrischen angetriebenen Außenspiegel zu einem Kurzschluss und in Folge zu einem Brand kommen. In den Werkstätten werden hier die Kabel neu verlegt und zusätzlich isoliert. Der Großteil der betroffenen fahrzeuge wurde auf dem nordamerikanischen Markt verkauft, 78.369 betroffene Jeep Wrangler wurden aber auch in andere Märkte geliefert.

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