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Großraumvans im EuroNCAP-Crashtest

Nur der neue Ford Transit überzeugt

EuroNCAP-Crashtest Ford Transit Custom Foto: EuroNCAP 24 Bilder

In der jüngstes EuroNCAP-Crashtestrunde mussten sich die Großraumvans Renault Trafic, Citroen Jumpy, Fiat Scudo, Hyundai H1, Peugeot Expert und Ford Transit Custom den Testanforderungen stellen. Überzeugen konnte nur der neue Ford-Bus.

12.12.2012 Uli Baumann

Sie sind beliebt bei großen Familien, weil sie viel Platz und bis zu neun Sitzplätzen zum günstigen Preis bieten. Mit der Crashsicherheit ist es aber bei einigen Großraumvan-Modellen nicht weit her, wie die aktuelle Crashtestrunde von EuroNCAP zeigt. Antreten mussten die baugleichen Brüder Fiat Scudo, Peugeot Expert und Citroen Jumpy, der Renault Trafic, der auch als Opel Vivaro und als Nissan Primastar verkauft wird, der Hyundai H-1 sowie der brandneue Ford Transit Custom.

Ford Transit Custom mit aktuellem Sicherheitsstandard

Dass der Ford Transit Custom die jüngste Konstruktion im Sextett ist, schlägt sich auch deutlich in den EuroNCAP-Crashtest-Ergebnissen nieder. Als einziger Kandidat erreicht er eine Fünf-Sterne-Werrtung und damit ein zeitgemäßes Ergebnis. Der Insassenschutz ist gut, lediglich im Knie- und Oberschenkelbereich können eindringende Bauteile für Verletzungen sorgen. Bei der Sicherheitsausstattung spielt der Kölner seine Jugend zusätzlich aus und holt sich eine 71 Prozent-Wertung - weit mehr als die Konkurrenten erreichen.

Lediglich zwei Sterne konnte der betagte Renault Trafic einfahren. Auf der Beifahrerseite ist serienmäßig kein Airbag verbaut, wegen fehlender Seiten-Kopfairbags wurde kein Pfahlcrash durchgeführt. So konnten hier auch keine Punkte gesammelt werden. Beim Heckaufprall wurde das Verletzungsrisiko als hoch bewertet. Fehlendes serienmäßiges ESP kostet zusätzlich Punkte bei der Sicherheitsausstattung.

Mangelhafte Sicherheitsausstattung bei vielen Modellen

Der Hyundai H-1 verabschiedete sich mit einer Drei-Sterne-Wertung aus dem  EuroNCAP-Crashtest. Beim Frontalcrash können eindringende Bauteile zu einem erhöhten Verletzungsrisiko führen. Fehlende Kopfairbags führten zum Auslassen des Pfahlcrashs. Beim Heckaufprall ist das Verletzungsrisiko hoch. ESP trägt der Koreaner zwar serienmäßig, Anschnallerinnerungen sucht man aber vergeblich, was zu Punktabzug bei der Sicherheitsausstattung führte.

Ebenfalls drei Sterne im EuroNCAP-Crashtest konnte das baugleiche Trio Fiat Scudo, Citroen Jumpy und Peugeot Expert einfahren, das mit zwei Einzelsitzen in der ersten Reihe gecrasht wurde. Die Tester halten den Beifahrerairbag aber auch als ausreichend, wenn die Zweierbank für die Beifahrer montiert ist. Der Insassenschutz ist gut, auf einen Pfahlcrash wurde auch hier wegen fehlender Kopfairbags verzichtet. Bei der Sicherheitsausstattung führte das Fehlen von ESP als Serienausstattung und fehlende Anschnallerinnerungen auf den Beifahrerplätzen für Punkteabzug.

Einige Hersteller haben bereits auf die Crashtestergebnisse reagiert. Fiat will den Scudo in mehr Märkten serienmäßig mit einem Beifahrerairbag und einem Speed-Limiter ausrüsten. Der PSA-Konzern will der italienischen Offensive folgen und Jumpy und Expert ebenfalls aufrüsten.

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