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Gumpert mit Neustart

Glickenhaus baut neuen Apollo

Apollo Automobil GmbH - Arrow- Genfer Autosalon 2016 Foto: Guido ten Brink/SB-Medien 20 Bilder

Die deutsche Sportwagenmanufaktur Gumpert hat seit 2014 einen neuen Besitzer. Unter dem chinesischen Konsortium Ideal Team Venture soll ein neuer Apollo aufgebaut werden. Neuer Entwicklungspartner ist die Scuderia Cameron Glickenhaus.

26.10.2016 Andreas Haupt, Uli Baumann 2 Kommentare Powered by

Der deutsche Sportwagenbauer Gumpert ist mit dem chinesischen Konsortium Ideal Team Venture in die neue Apollo Automobil Ltd. überführt worden. Ideal Team Venture hatte bereits in der ersten Jahreshälfte 2015 für Schlagzeilen gesorgt, als man den italienischen Sportwagenbauer de Tomaso aufgekauft hatte. Auf dem Genfer Autosalon 2016 wurde zudem eine erste Version des neuen Apollo präsentiert.

Foto: Stefan Baldauf / Guido ten Brink
Der neue Apollo soll auf dem SCG003 aufbauen.

Apollo Arrow mit 1.000 PS

Unter dem Codenamen „Arrow“ (Pfeil) hatte Ideal Team Venture einen neuen Apollo aufbauen lassen. Zur Erinnerung: Der Gumpert Apollo wurde von 2005 bis 2013 produziert und wird von einem 4,2-Liter-V8-Turbo angetrieben. Im Supertest von sport auto (Ausgabe 11/2009) umrundete die 700-PS-Version die Nürburgring-Nordschleife in 7:24 Minuten (Artikel). Bis heute hat nur der Porsche 918 Spyder diese Marke unterboten.

Der Neue streckt sich auf 4,98 Meter in die Länge, ist 1,99 Meter breit und 1,22 Meter hoch. Das Trockengewicht liegt bei 1.300 kg. Das Rückgrat des Arrow bilden ein stählerner Gitterrohrrahmen mit einer Fahrgastzelle aus Kevlar-Carbon. Hinter den beiden Passagieren macht sich ein Vierliter-V8-Biturbomotor mit Trockensumpfschmierung breit, der es auf 1.000 PS und 1.000 Nm Drehmoment bringen soll. Gangwechsel obliegen einer sequenziellen 7-Gang-Schaltung. Die Traktion optimiert ein Sperrdifferenzial an der Hinterachse, optional gibt es eine Launchcontrol.

Den Spurt von Null auf 100 km/h soll der Arrow in 2,9 Sekunden absolvieren, die 200 km/h-Marke wird nach 8,8 Sekunden geknackt. Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 360 km/h.

Das in Zug- und Druckstufe einstellbare Pushrod-Fahrwerk lässt sich auch in der Höhe einstellen. Ein zusätzliches Liftsystem hilft beim Überwinden von kleineren Hindernissen. Die Stopper kommen von AP Racing und warten mit Sechskolbenzangen und rundum 378er Scheiben auf. Den Fahrbahnkontakt halten vorne 20-Zoll-Felgen mit 265/35er Pneus. Hinten drehen sich 21 Zöller mit 325/30er Reifen.

Beim Design setzt der Apollo Arrow auf maximalen Abtrieb. Dazu trägt die zerklüftete Kohlefaserkarosserie viele Durchbrüche, Luftleitelemente und am Heck einen großen feststehenden Spoiler sowie einen mächtigen Diffusor.

Neuer Apollo auf SCG003C-Basis

Für die Serienentwicklung des neuen Apollo wurden jetzt allerdings die Weichen neu gestellt. Als Entwicklungspartner wurden die Scuderia Cameron Glickenhaus (SCG) und der italienische Kleinserienhersteller Manifattura Automobili Torino (MAT) gewonnen. Im ersten Schritt überarbeitete man das Design des Arrow komplett. Zudem wurde der Antrieb für die Track-Version, die unter dem Projektnamen „Titan“ läuft, auf einen frei saugenden V12-Motor umgestellt. Präsentiert werden soll „Titan“ im Frühjahr 2017 und später dann in Goodwood beim Festival of Speed antreten.

Die Apollo Arrow ‘S’ getaufte Straßenversion wird auf einen V8-Biturbo setzen. Beide Modelle bauen dabei auf dem Carbonchassis des SCG003C auf. Gebaut werden sollen die Apollo-Modelle bei MAT in Italien, wo auch die SCG003C-Fahrzeuge gefertigt werden.

Gescheiterte Combackversuche

Die Wiederbelebung des Apollo besiegelt wohl das endgültige Ende des Expolsion. Der Sportwagen mit Zweiliter-Vierzylinder und 420 PS debütierte in Genf 2014. Er sollte gewissermaßen der Sportwagen für Gumperts Comeback werden, nachdem das Unternehmen im Sommer 2013 Insolvenz anmeldete. Zur Serienfertigung kam es allerdings nie. Zwischendurch machten auch Gerüchte die Runde, dass Gumpert die Studie Tornante auf den Markt bringen könnte. Wieder eine Niete. Jetzt soll es mit dem Neuanfang aber klappen. Firmengründer Roland Gumpert wird allerdings nicht mehr mit von der Partie sein. Er hat das Unternehmen mittlerweile verlassen.

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Hier die offizielle Pressemitteilung vom 03.11.2016

Apollo Automobil Limited
E: info@apollo-automobil.com
APOLLO AUTOMOBIL LTD ANNOUNCES DE-COMMISSIONING OF ROLAND GUMPERT
Turin, Italy — 3rd November 2016 — Apollo Automobil Ltd would like to announce that Mr. Roland Gumpert has been officially de-commissioned from the company, effective as of June 2016. Mr. Gumpert is no longer associated in any manner with Apollo or its current or future projects.
Ideal Team Ventures Ltd, acquired former Gumpert Sportwagen Manufaktur GmbH in 2014 and has since restructured the company as Apollo Automobil Ltd and is reviving the brand as Apollo. The concept car ‘Arrow’ was unveiled during the 2016 Geneva Motor Show and received overwhelming worldwide coverage.
Apollo, under new ownership and management looks forward to its newly announced partnership with Scuderia Cameron Glickenhaus (‘SCG’) and Manifattura Automobili Torino (‘MAT’). The relationship was naturally born as both companies share important values.
The first result of the collaboration is a radically redesigned body powered by a naturally- aspirated V12 track version, project name ‘Titan’, set to be unveiled at the 2017 Goodwood Festival of Speed. The Titan will produce over 800hp and have torque in excess of 700nm. There will also be an Apollo Arrow ‘S’ – a road version powered by a twin-turbo V8 which will debut after the Titan.
The new Apollo Arrow series of production cars will be engineering and produced by MAT and under the supervision of Paolo Garella. An Italian Engineer with 30 years of experience in the automotive field, Paolo Garella has spent a significant portion of his career holding senior technical management positions with Pininfarina, as well as working as an entrepreneur developing a number of unique programs. Along his career, he has developed and built more than 50 one-off cars, based on the most prestigious models of our time. Paolo Garella is the founder and the head of Manifattura Automobili Torino and is also the program director for Scuderia Cameron Glickenhaus."

Beste Grüsse

speedmaster1 24. Februar 2017, 22:50 Uhr
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