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Gumpert Tornante

Kommt der Supersportwagen 2015?

03/11 Gumpert Tornante by Touringleggera Genf Foto: fact 66 Bilder

Auf dem Genfer Autosalon 2014 enthüllte der Sportwagenbauer Gumpert seinen Explosion. Die Produktion des Vorserienmodells soll schon bald anlaufen. Doch es kommt noch mehr: Auch den Supersportwagen Tornante will Gumpert auf den Markt bringen.

12.03.2014 Andreas Haupt Powered by

Die Thüringer Sportwagenmanufaktur Gumpert hat in Genf ein Lebenszeichen von sich gegeben. Nachdem der Hersteller in den vergangen Jahren nach einem Insolvenzantrag nur knapp der Pleite entgangen war, stehen jetzt wieder Geldmittel zur Verfügung. Und prompt mit dem Gumpert Explosion ein neuer Renner am Start – mit kleinem, aber leistungsstarkem Aggregat.

Gumpert Explosion zum Preis von 105.000 Euro

Der Sportler trägt unter seinem vorderen orangefarbenem Kleid einen Zweiliter-Reihenvierzylinder, der es auf 420 PS und 520 Nm maximales Drehmoment bringt. Geschaltet wird der Gumpert Explosion wahlweise per manuellem Sechsganggetriebe oder Sechsgang-DSG mit Wippen am Lenkrad. Den Spurt von null auf 100 km/h soll der Gumpert Explosion, der auf einem Gitterrohrrahmen aufbaut, in knapp drei Sekunden schaffen. Die Höchstgeschwindigkeit: über 300 km/h.

Bei dem in Genf ausgestellten Explosion handelt es sich um ein Vorserienmodell. Die Produktion des kleinen Sportwagens soll aber schon bald anlaufen. Als Preis ruft Gumpert für den Explosion 105.000 Euro netto auf.

Doch damit nicht genug der Lebenszeichen. Wie Gumpert Marketing-Chef Harald Schlegel gegenüber der niederländischen Tageszeitung "De Telegraaf" bestätigte, soll die in Genf 2011 vorgestellte Studie Gumpert Tornante ebenfalls produziert werden. "Es ist beabsichtigt, dass der Tornante 2015 auf den Markt kommt", erklärte Schlegel. Der Supersportler auf Basis des Apollo soll auf Bestellung gefertigt werden, eine Limitierung sei nicht geplant.

Gumpert Tornante auf Basis des Apollo

Im Vergleich zur Studie soll sich das Design des Gumpert Tornante nur leicht verändern. Angaben über eine mögliche Motorisierung macht Schlegel noch nicht. Seine Premiere könnte der Gumpert Tornante auf dem Genfer Autosalon 2015 feiern.

Die Studienversion aus Genf fertigte Gumpert in Zusammenarbeit mit Carrozzeria Touring Superleggera, die für das Design des Supersportwagens verantwortlich waren. Sie wurde mit dem aus dem Apollo bekannten 700 PS starken 4,2-Liter-V8-Biturbo befeuert. Das modifizierte Aggregat stammte damals von Audi. Als Top-Speed sollte der Tornante über 300 km/h erreichen. Allerdings stellten die Macher schon damals einen alternativen Antrieb zur Auswahl.

Der zweisitzige Mittelmotorsportler bediente sich dem Gitterrohrahmen des Apollo, der allerdings modifiziert wurde. So senkte man die Seitenelemente des Chassis im Bereich der Türen um 80 Millimeter. Außerdem wurden beim Gumpert Tornante die A-Säule und die Windschutzscheibe um 2,5 Grad vertikal gedreht. Die Ingenieure versetzten des Weiteren die B-Säule um 100 Millimeter nach hinten.

Apollo stellte Rekord auf

Für einen verbesserten Reisekomfort wurde zudem die Bodenfreiheit des Gumpert Tornante um 2 Zentimeter erhöht. Verglichen mit dem Apollo sollte der Tornante mehr Platz und Komfort bieten.

Der Gumpert Apollo, das erste Serienfahrzeug aus der Schmiede des Sportwagenherstellers, zeigte insbesondere am 13. August 2009 sein Können. Damals stellte Florian Gruber am Steuer des Gumpert Apollo Speed einen neuen Rekord für straßenzugelassene Fahrzeuge auf der Nürburgring Nordschleife auf. Die Zeit: 7:11.57 Minuten. Diese wurde erst im vergangenen September durch Marc Lieb mit dem Porsche 918 Spyder um 14 Sekunden unterboten. Dem Supertest von sport auto stellte sich der Gumpert Apollo Sport.

In unserer Bildergalerie zeigen wir Ihnen die Modelle von Gumpert.

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