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GVO

Keine Sonderbehandlung für Porsche

Foto: Porsche

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti will dem Sportwagenbauer Porsche keine Sonderbehandlung bei der künftigen Kfz-Vertriebsordnung zugestehen.

05.09.2003

"Es gibt keine Sonderbehandlung für Sportwagenhersteller", heißt es im Umfeld von Monti, schreibt das "Handelsblatt". Da Porsche wegen der Markteinführung des Cayenne im vergangenen Jahr alle Händlerverträge neu aushandeln musste, hatte der Sportwagenbauer bei der EU einen Aufschub bei der Umsetzung der neuen Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) beantragt. Die neue GVO tritt am 1. Oktober in Kraft. "Wir legen Wert auf die vollständige Umsetzung der GVO", heißt es in dem Bericht weiter.

Die neue GVO beendet die bislang exklusiven Verträge zwischen Herstellern und Händlern. Händler dürfen künftig Neuwagen verschiedener Hersteller unter einem Dach anbieten und müssen keine eigene Werkstatt mehr unterhalten. Porsche verfüge praktisch nur über freie Händler, die aber zentral gesteuert würden, so das Blatt. Der Sportwagenhersteller wolle deshalb gerne an der alten GVO mit exklusivem Vertragshändlern und einem einheitlichem Markenauftritt festhalten.

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