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Monti bleibt unbeugsam

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat seine Pläne zur Neuordnung des Autovertriebs verteidigt.

21.06.2002

EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti hat seine Pläne zur Neuordnung des Autovertriebs verteidigt. Der Kommissar beharre auf einer endgültigen Niederlassungsfreiheit für Europas Autohändler, sagte eine Sprecherin Montis nach dessen Treffen mit dem deutschen Kanzleramtschef Walter Steinmeier am Freitag (21.6.) in Brüssel. Eine Revisionsklausel wolle Monti nicht akzeptieren.

Bestätigt sieht sich der Kommissar in dieser Haltung durch die Beratungen der vergangenen Wochen: Die Mehrzahl der Mitgliedsländer habe sich dabei für den Vorschlag der Brüsseler Wettbewerbshüter ausgesprochen, sagte ein enger Mitarbeiter Montis. Die Kommission will die endgültige Regelung am 17. Juli präsentieren.

Derzeit werde noch über die Dauer der Übergangsfristen diskutiert, hieß es in der Behörde. Denkbar sei ein Zeitraum zwischen drei Monaten und drei Jahren. Monti wolle aber jetzt festlegen, wie künftig die Niederlassungsfreiheit geregelt werden solle. Nach seiner Einschätzung verhindert die derzeitige Regelung, dass Autohändler mit ihren Stammrevieren in einen echten Preiswettbewerb treten.

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