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Händler-Boom

Hersteller bremsen Zulassungsminus

Foto: dpa

Der vom Kraftfahrt-Bundesamt Anfang Oktober gemeldete Einbruch der Neuzulassungen um acht Prozent in den ersten neun Monaten wäre noch deutlicher ausgefallen, hätten die Autohersteller die Händler- und Werkzulassungen nicht deutlich hochgefahren.

20.10.2007 Harald Hamprecht

Händlerneuanmeldungen machten nach internen Zahlen des Marktforschungsinstituts Dataforce im September rund 24 Prozent des Gesamtmarktes aus. Im dritten Quartal wurden fünf Prozent mehr Autos auf den Handel zugelassen als 2006, die Werkzulassungen lagen sogar 27,2 Prozent über Vorjahresniveau.

Damit wurden 7,7 Prozent aller Neuwagen auf Hersteller zugelassen. Nur noch 38 Prozent des Marktes entfallen laut Dataforce auf Privatkunden, das entspricht einem Rückgang um 24,6 Prozent. Autovermieter haben einen Anteil von gut zehn Prozent (plus 3,9 Prozent), der Flottenmarkt wuchs um knapp vier Prozent auf einen Marktanteil von rund 20 Prozent.

Ford: Stärkste Verluste im Privatkundengeschäft

Die stärksten Einbrüche im Geschäft mit Privatkunden hat laut Dataforce weiterhin Ford. Der Kölner Hersteller verzeichnete im dritten Quartal ein Minus im Privatkundengeschäft von 46,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Auch Opel gehen mehr und mehr die Privatkunden verloren: Die Rüsselsheimer verzeichnen im dritten Quartal ein Minus von 36,4 Prozent, gefolgt von VW mit einem Minus von 34,6 Prozent, Renault (minus 29,0 Prozent) und Audi (minus 26,8 Prozent). Vergleichsweise geringe Verluste im Privatkundengeschäft haben dagegen Mercedes- Benz (minus 10,3 Prozent), Skoda (minus 11,8 Prozent) und Peugeot (minus 13,2 Prozent).

Mehr zum Thema lesen Sie in auto motor und sport, Heft 23, das ab 24.Oktober im Handel ist.

Weitere Themen im Heft:

  • Test VW Tiguan
  • Impression Renault Laguna Coupé
  • Extra: Mobile Kommunikation

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