Demnach vergaben die Händler in diesem Jahr eine Durchschnittsnote von 2,91 auf einer Skala von 1 bis 6. Im Vorjahr hatten sie ihren Herstellern im Schnitt noch die Note 2,87 gegeben. Die bisher beste Note hatten die Automobilkonzerne im Jahr 2003 mit 2,81 bekommen.
Für den "Marken-Monitor" hatte das mit der Erstellung betraute Institut für Automobilwirtschaft aus Nürtingen insgesamt 1.017 Autohändler in Deutschland zu ihrer Zufriedenheit unter anderem mit der Rendite, der Angebotspalette und der Betreuung durch den Hersteller befragt.
Kaum Veränderungen gegenüber Vorjahr
In den einzelnen Sparten gab es im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen auf den Spitzenplätzen. Opel verteidigte seinen ersten Rang bei den deutschen Volumenherstellern vor Ford (2,96) und VW (3,04). Die Note für Opel verschlechterte sich aber von 2,62 auf 2,73. In der Premiumgruppe siegte wie schon in den vier Jahren zuvor BMW (2,42), der zweitplatzierte Audi verkürzte mit einem Sprung von 2,82 auf 2,64 den Abstand aber deutlich. Die Gruppe der großen Importfabrikate führte Toyota wie im Vorjahr (2,66) an, bei den kleinen Importautos lag erneut Subaru (2,36) vorn.
Porsche rutscht ab
In der Gruppe der Nischenanbieter musste Porsche (2,43) dagegen seinen Spitzenplatz aufgeben. Mit einer deutlichen Verbesserung der Note von 2,74 auf 2,24 setzte sich hier Jaguar an die Spitze und erhielt damit auch die beste Note insgesamt. Auch die erstmals berücksichtigte Toyota-Tochter Lexus zog mit der Note 2,27 auf Anhieb an Porsche vorbei.
Insgesamt konnten nur vier der 29 erfassten Hersteller ihre Noten verbessern, darunter neben Jaguar und Audi auch Mercedes-Benz (von 2,86 auf 2,76) und Skoda (von 2,85 auf 2,79).




