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Handyverbot ausweiten

Auch Tablets sollen verbannt werden

Telefonieren, Cockpit, Handy Foto: Archiv

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt will das bestehende Handyverbot am Steuer auch auf andere elektronische Geräte ausweiten.

15.08.2016 Uli Baumann 4 Kommentare

Zeitungen der Funke-Mediengruppe berichten, das Verkehrsministerium arbeite bereits an einer entsprechenden Regelung und komme damit einer Forderung der Länder nach.

Neue Kommunikations-Entwicklungen aufnehmen

Die Verkehrsminister der Länder hatten im April in einem gemeinsamen Beschluss verlangt, das Handyverbot in der Straßenverkehrsordnung „allgemeiner“ zu formulieren. Damit solle der Gesetzgeber „neue Entwicklungen bei der Kommunikationstechnik und im Nutzerverhalten erfassen, die in ähnlicher Weise die Verkehrssicherheit gefährden“. Unter anderem soll die Tablet-Nutzung verboten werden.

Derzeit dürfen Autofahrer laut Paragraf 23 der Straßenverkehrsordnung „ein Mobil- oder Autotelefon nicht benutzen, wenn hierfür das Mobiltelefon oder der Hörer des Autotelefons aufgenommen oder gehalten werden muss“. Verstöße dagegen können mit 60 Euro Bußgeld und einem Punkt in Flensburg geahndet werden.

Neuester Kommentar

Also ich finde die Erweiterung vernünftig.

Meiner Meinung gehört alles am Steuer verboten, das nicht der Fahraufgabe dient. Also auch Filme Glotzen oder Internet Surfen auf einem Tablet. Ein Tesla-Fahrer hat das Filme Glotzen ja mit dem Leben bezahlt, da er nicht mehr auf den ihn den Vorrang nehmenden Lastkraftwagen reagieren konnte. Ein Kandidat für den "Darwin's Award"...

In Japan ist zum Beispiel bei Festeinbaunavigationsgeräten während der Fahrt nicht möglich Adresseingaben zu tätigen (Funktionssperre).

Ebenso sollte die Bedienung von Bildschirmen während der Fahrt gesperrt sein. Ein "touchscreen" während der Fahrt zu bedienen ist in etwa so gefährlich, wie im Laufschritt SMS-tippend eine Treppe runterlaufen.
...Andere Verkehrsteilnehmer? Kindergartengruppe auf dem Zebrastreifen? Egal, ich fahr ja einen Panzer (SUV)...

Also weg mit der Bedienung über Bildschirme oder Funktionenseingabe während der Fahrt sperren.

Welcher Depp hat bei Renault entschieden, auf Bildschirmeingaben zu setzten, wenn die Luftverteilung auf die Frontscheibe geleitet werden soll, wenn sich bei feuchter Witterung eine leichte Beschlagneigung anzeigt? Früher konnte man einfach die Luftverteilung am Dreh- oder Kippschalter auf nach oben stellen und fertig. Jetzt (Megane 4) muß dazu in Menüs auf dem Bildschirm gesucht und gedrückt werden. Der Defroster-Schalter als Alternativprogramm ist eindeutig zu viel des Guten für diesen Fall.

Von den total verblödeten Ansatz von Tesla ganz zu schweigen (Licht ein nur über Menüs per Bildschirmeingabe, Internetzugang während der Fahrt bedienbar).

Wie kann so ein Unfug nur zugelassen werden?!

Für das Ablesen von Fahrinformationen ist es irrelevant, ob es klassische Anzeigen oder ein Bildschirm ist, daher können Bildschirmanzeigen dafür ("digitale Cockpits") unangetastet bleiben.

Berndili 16. August 2016, 16:45 Uhr
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