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Hannover buhlt um die IAA

Foto: IAA

Der Messestandort Frankfurt für die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) ist nicht gefährdet. Im Verband der Automobilindustrie (VDA) gibt es keine Überlegungen, die weltgrößte Autoschau für Personenwagen vom Main nach Hannover zu verlegen.

01.09.2003

Dies bestätigte der VDA am Montag (1.9.) in Frankfurt. Die Deutsche Messe AG in Hannover und Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) hatten ihre Absicht bekundet, die IAA an die Leine holen zu wollen.

Für VDA-Präsident Bernd Gottschalk sind derartige Bestrebungen lediglich ein Beleg, "dass die IAA eine interessante Messe ist". "Mit weitergehenden Überlegungen beschäftige ich mich nicht", sagte Gottschalk. Der Automobilverband werde sich als Veranstalter zunächst anstrengen, 2003 und 2005 zwei erfolgreiche Messen in Frankfurt auszurichten. "Mehr nicht", betonte er.

Die Messe Hannover hatte sich bereits in der Vergangenheit vergeblich bemüht, neben der seit 1992 veranstalteten IAA für Nutzfahrzeuge auch die Pkw-Ausstellung für die niedersächsische Landeshauptstadt zu gewinnen. Sollte der VDA - nach 2005 - einen neuen Standort suchen, werde die Deutsche Messe AG sich auf jeden Fall bewerben, kündigte Messe-Sprecher Eberhard Roloff am Montag an.

Auch Ministerpräsident Christian Wulff (CDU) würde die IAA in Hannover begrüßen. "Wir wollen diese Veranstaltung von Frankfurt nach Niedersachsen holen", sagte er der "Neuen Presse" in Hannover.

Obwohl dieses Thema für den VDA derzeit kein Thema ist, kommt dem Branchenverband das Gerangel um die lukrative Autoschau nicht ungelegen. Selbst wenn eine Standortverlagerung nicht zur Debatte steht, kann damit Druck auf die Stadt Frankfurt und die Messegesellschaft am Main ausgeübt werden, um bessere Konditionen herauszuholen. Schon aus diesem Grund legt sich der VDA immer nur für einige Jahre fest, um jeweils neue Bedingungen auszuhandeln.

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