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Hartham F500

Italienischer Power-Mix

Foto: Hartham 3 Bilder

Wer auf italienische Autos und auf italienische Motorräder steht, kann mit Hilfe der britischen Rennsportschmiede Hartham nun beide Leidenschaften miteinander verbinden - und zwar in Form eines Fiat 500 mit Ducati-Technik.

25.08.2005

Offen gestanden bleibt vom Fiat 500 allerdings kaum mehr, als die reine Form übrig. Ein stählener Gitterrohrrahmen und eine Aluminium-Wabenstruktur mit Kohlefaserbeplankung ersetzen die blecherne Karosse des Originals. Ein Überrollkäfig und Crashzellen in der Front dienen der Sicherheit.

Platz finden die beiden Passagiere in lederbezogenen Kohlefasersitzschalen, in denen sie von Sechspunkt-Gurten fixiert werden. Gesteuert wird mit dem Original-Lenkrad, das per Schnellverschluss auf die Lenksäule adaptiert wird. Ansonsten herrscht im Cockpit weiter Hightech. Das Armaturenbrett und die Türverkleidungen präsentieren sich ebenfalls in Carbon und Leder, während der Fahrer sich über Instrumente einer Ducati mit allen notwendigen Informationen versorgt.

Ducati-V2 mit bis zu 200 PS

Dieser italienische Spender leiht dem F500 aber mehr, als nur die Armaturen. Auch die treibende Kraft im Heck des auf 500 Einheiten limitierten F500 stammt vom Zweirad. Das V2-Triebwerk der Ducati 999R leistet aus knapp einem Liter Hubraum 150 PS und bietet ein maximales Drehmoment von 112 Nm. Per sequenziellem Sechsgang-Getriebe geschaltet, soll der F500 damit in knapp vier Sekunden von Null auf 100 km/h sprinten und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 193 km/h erreichen. Die Kraftübertragung erfolgt über ein Hinterachsdifferenzial mit integriertem Rückwärtsgang.

Für Fahrstabilität sorgen Einzelradaufhängung und per Pushrod angelenkte, voll einstellbare Federbeine. Verzögert wird der F500 von Brembo-Vierkolbenbremszangen, die sich in Keramikverbund-Bremscheiben verbeißen. Wenig zeitgemäß sind von der Dimension her allerdings die mehrteiligen 13 Zoll Leichtmetallfelgen mit Zentralverschluss.

Derzeit entstehen die ersten Fahrzeuge des F500 in den ehemaligen Werkshallen des Arrows F1-Teams in Großbritannien. Ab September sollen diese dann den Testbetrieb aufnehmen. Für die Zukunft stellt Hartham zudem leistungsstärkere Varianten des F500 in Aussicht. Im Auge hat der Hersteller dabei den Ducati-V2 in der Superbike-Spezifikation und bis zu 200 PS.

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