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Heidfeld

"Keine Alternative zu BMW"

Foto: dpa

Nick Heidfeld ist sich so gut wie sicher, dass er auch in Zukunft für BMW-Sauber in der Formel 1 fährt. "Ich glaube,
für beide Seiten gibt es keine Alternativen", sagte der 30 Jahre alte Mönchengladbacher vor dem Großen Preis von Großbritannien in Silverstone.

06.07.2007 Powered by

Von BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen hatte es zu Wochenbeginn positive Signale für eine Vertragsverlängerung gegeben. "Das hat mich sehr gefreut. Zum anderen gibt es aber noch nichts, was man verkünden kann", sagte Heidfeld, dessen Vertrag Ende der Saison ausläuft.

Theissen hatte am Montag über Heidfeld gesagt: "Er arbeitet sehr gut mit den Ingenieuren, hilft dem Auto auf die Sprünge, so einen brauchen wir. Er ist ein Aktivposten im Team und wir werden uns sicher bald über eine Vertragsverlängerung unterhalten." Im Raum steht eine Kontrakt bis Ende 2009.

Kein Platz für Vettel

Sollte die Zusammenarbeit mit Heidfeld fortgesetzt werden, wäre vorerst kein Cockpit bei den Blau-Weißen für das Talent Sebastian Vettel frei. Denn auch der Pole Robert Kubica wird über 2007 hinaus bei BMW-Sauber Stammpilot bleiben. Auch für Timo Glock, zweiter Testpilot neben Vettel und Spitzenreiter in der zweithöchsten Formel-Klasse GP2, wäre kein Platz. Theissen kann über das Luxusproblem lächeln. "Es wäre schlechter, wenn wir weniger Piloten als Cockpits hätten", sagte der Manager in Silverstone.

Sebastian Vettel, der in Indianapolis als Kubica-Ersatz in seinem ersten Grand Prix gleich einen Punkt ergatterte, macht sich trotz der blockierten Platzes keine Sorgen. "Ich sehe mich nicht in einer dramatischen Situation", sagte der Hesse. "Ich sehe das gelassen." Theissen hatte angeregt, Vettel im kommenden Jahr an ein Team auszuleihen, um dort Erfahrungen zu sammeln. Eine Möglichkeit wäre die Scuderia Toro Rosso.

Ausbildung in Italien?

Toro Rosso-Mitbesitzer Dieter Mateschitz hat bereits Interesse signalisiert. "Wenn Vettel frei wird, das heißt vertraglich die Möglichkeit besteht, kommen wir gerne auf ihn zurück, und er wird gerne auf Red Bull zurückkommen", sagte der Unternehmer aus Österreich den "Salzburger Nachrichten". Allerdings soll Vettel wenn überhaupt, dann nur längerfristig für mindestens zwei Jahre unter Vertrag genommen werden. Vettel wollte sich zu den Spekulationen bislang noch nicht äußern.

Der junge Deutsche ist als Ersatzfahrer bei jedem Rennen dabei und sieht dieses Jahr als Lehrzeit. Zudem fährt er in der Renault World Series und liegt in dieser Nachwuchsklasse an der Spitze.

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