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Hennessey Chevrolet Camaro

Muskelprotz mit über 700 PS.

Hennessey Chevrolet Camaro  HPE700 Foto: Hennessey 8 Bilder

Der US-Tuner Hennessey hat schon immer mit hohen PS-Zahlen seine Kunden gelockt. Nun soll ein auf über 700 PS getunter Chevrolet Camaro neue Begehrlichkeiten bei PS-Freaks wecken.

03.11.2009 Uli Baumann Powered by

Ausgangsbasis für den neuen Super-Camaro bildet die Transplantation des 6,2-Liter-Kompressor-V8 aus der Corvette ZR1 in den Bug des Camaro. Weil dessen serienmäßige 647 PS aber noch steigerungsfähig sind, darf der Hennessey-Camaro satte 705 PS auf die Hinterreifen entlassen. Zudem legt das maximale Drehmoment des V8 von 604 auf 972 Nm zu. Wer noch mehr Leistung wünscht, kann auf den Kompressor verzichten und sich für zwei Turbolader entscheiden. Dann stehen Leistungsvarianten mit 850 und 1.000 PS bereit.

Komplettes Fahrwerksupdate

Um der Mehrleistung gewachsen zu sein, erhält auch das Camaro-Fahrwerk bei Hennessey ein Upgrade. Die Stabilisatoren vorn und hinten werden stärker, das Fahrwerk komplett neu abgestimmt. Hinter geschmiedeten 19 Zoll-Leichtmetallfelgen arbeitet eine Sechskolben-Bremsanlage vorn und Vierkolben-Zangen hinten. Optional kann auch die komplette Keramik-Bremsanlage aus der Corvette ZR1 verbaut werden.

Verbesserte Aerodynamik

Für den notwendigen Abtrieb bei hohen Geschwindigkeiten sollen neu entwickelte Karosserie-Komponenten sorgen. Hierzu zählen eine Frontsplitter aus Kohlefaser, Seitenschwellerverkleidungen, ein kleiner Heckspoiler sowie ein Diffusor an der Heckschürze. Für einen noch böseren Blick sorgt ein Kühlergrilleinsatz, der die Hauptscheinwerfer scheinbar verschwinden lässt. Hervorgehoben wird dagegen der Kompressor, der durch einen speziellen Ausschnitt in der Motorhaube sein Antlitz offen zur Schau tragen darf.

325 km/h schnell

Der Hennessey HPE 700 Camaro soll, ausgerüstet mit einer manuellen Sechsgang-Schaltung, den Standardsprint in knapp vier Sekunden absolvieren können. Die Höchstgeschwindigkeit wird mit 325 km/h angegeben. Im Kaufpreis von rund 109.000 US-Dollar enthalten ist zudem ein eintägiges Fahrertraining.

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