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Hennessey Venom GT - Supersportler mit bis zu 1.200 PS

1.200-PS-Sportler tritt gegen den Veyron an

Hennessey Venom GT Foto: Hennessey 31 Bilder

Der erste Hennessey Venom GT wurde jüngst an einen solventen Kunden in den Arabischen Emiraten ausgeliefert. Mit bis zu 1.200 PS tritt der in England gefertigte, von einem V8 befeuerte Venom gegen Konkurrenten vom Kaliber eines Bugatti Veyron an.

04.09.2010

Mit der Serienfertigung des Hennessey Venom GT erfüllte sich Firmengründer John Hennessey einen Kindheitstraum. Im Heck des im britischen Silverstone produzierten Supersportlers arbeitet ein 6,2-Liter V8, der in seiner stärksten Ausbaustufe 1.200 PS und 1.539 Nm an die Hinterräder schickt.

Hennessey Venom GT 1:50 Min.

Hennessey Venom GT spurtet in 2,9 Sekunden auf 100 km/h

Damit rangiert der Hennessey Venom GT leistungsmäßig auf einer Ebene mit dem Bugatti Veyron Super Sport, der Ende Juni 2010 mit 431 km/h einen neuen Geschwindigkeits-Weltrekord aufgestellt hatte. Mit einer Literleistung von 168 PS rangiert der V8-Motor des Venom GT im Spitzenfeld der Supersportwagen. Für die rekordverdächtige Leistungsausbeute sind zwei Turbolader verantwortlich, die den Achtzylinder aus dem Hause Chevrolet mit 1,1 bar unter Druck setzen. Bei 7.200 Kurbelwellenumdrehungen mahnt die Schaltlampe zum Gangwechsel. Dabei verfügt der V8 über eine niedrige Verdichtung von 8,8:1 und begnügt sich mit 93 oktanigem Kraftstoff.

Eine Trockensumpfschmierung sorgt dafür, dass der Motor auch bei hohen Querbeschleunigungen mit dem nötigen Schmierstoff versorgt wird. In der schwächsten Version liegen immer noch 725 PS an der Hinterachse an. Die Gänge werden über das aus dem Ford GT entlehnte manuelle Sechsganggetriebe sortiert.

Lotus Elise stellt die Basis für den Supersportler

Den 1.200 Pferdestärken stellen sich lediglich 1.220 Kilogramm entgegen, was in einem sensationellen Leistungsgewicht von 1,02 kg/PS resultiert. Kein Wunder, basiert der Hennessey Venom GT doch auf dem Chassis der Lotus Elise. Diesem lassen die Briten tiefgreifende Modifikationen zuteil werden. Sowohl der vordere als auch der hintere Rahmen sind komplette Neuentwicklungen, das Chassis besteht aus Kohlefaser. Die Frontscheibe, Türen, das Dach sowie das Armaturenbrett des Hennessey Venom GT sind direkte Leihgaben des Lotus Elise.

Den Standardsprint aus dem Stand auf Tempo 100 soll der Hennessey Venom GT in 2,9 Sekunden erledigen, nach nur sieben Sekunden soll die Tachonadel bereits die 200er-Marke durchbrechen und in weiteren 7,9 Sekunden die 300 km/h-Schallmauer knacken. Der sechste Gang ist laut Hennessey auf eine Höchstgeschwindigkeit von 418 km/h ausgelegt.

Der einstellbare Heckflügel des Mittelmotor-Sportlers soll den Venom GT bei einer Geschwindigkeit von 241 km/h mit einem Abtrieb von 677 Kilogramm auf die Strasse drücken. Für garantierte Standhaftigkeit sorgen Sechskolben-Keramikbremsen aus dem Hause Brembo.

Hennessey Venom GT kostet mindestens 600.000 Dollar

Das Wichtigste zum Schluss: Der Traum vom eigenen Hennessey Venom GT wird zum Preis von 600.000 US-Dollar Wirklichkeit. Dann liegen 725 PS an der Hinterachse an. Wer es gern noch etwas deftiger mag, kann für 725.000 Dollar zu 1.000 PS-Version greifen. Die 1.200 PS-Monster bietet Hennessey zum Preis von 850.000 Dollar an. Im Preis enthalten ist übrigens eine zweijährige Garantie (bis 24.000 Meilen).

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