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Heritage GP Collection

Ecclestones F1-Privatsammlung in Bahrain

Heritage Collection Bahrain 2009 Foto: Daniel Reinhard 41 Bilder

Am Rande des Grand Prix von Bahrain hat Formel 1-Boss Bernie Ecclestone Teile seiner Privatsammlung ausgestellt. Präsentiert wurde eine exklusive Auswahl von über zwanzig F1-Boliden aus verschiedenen Epochen.

29.04.2009 Powered by

Wenn das Königshaus von Bahrain anfragt, dann lässt sich auch ein Formel 1-Chef nicht lange bitten. Bernie Ecclestone karrte insgesamt 24 historische Grand Prix-Boliden per Seefracht aus seinem Museum in englischen Biggin Hill an den persischen Golf und präsentierte den Formel 1-Fans eine hochkarätige Auswahl seiner Privatsammlung.

Während die Aktion den Veranstalter eine siebenstellige Summe kostete, kamen die Fans ohne zusätzlichen Eintritt in den Genuss, Formel 1-Geschichte hautnah zu erleben. So war es auch nicht verwunderlich, dass die Besucherschlange am Rennsonntag schnell die 50 Meter-Marke knackte. Bei kuscheligen 37°C Grad Außentemperatur nahmen die Fans aber gerne einen Sonnenbrand in Kauf, um die exklusive Auswahl atemberaubender F1-Pretiosen aus der Nähe zu begutachten.

Ecclestones exklusiver Fuhrpark

Die Liste der ausgestellten Rennwagen ließ die Herzen der Motorsportfans höher schlagen. Vom Mercedes Benz W125 von 1937, über einen Talbot Lago (1950) bis zu zahlreichen Ferrari- und Brabham-Modellen aus den 1970ern und 1980ern gab es im gut klimatisierten Ausstellungszelt Formel 1-Geschichte zum Anfassen. Auch der spektakuläre Staubsauger-Brabham-Alfa-Romeo BT46B aus dem Jahr 1978 fand einen Ehrenplatz.

Ein weiteres Highlight der Ausstellung ist der Connaught B von 1956. In dem grünen F1-Renner versuchte sich Bernie Ecclestone - damals eigentlich Teambesitzer und Manager des Connaught-Teams - auch selbst als Rennfahrer in Szene zu setzen. Es sollte allerdings bei einem kurzen Versuch bleiben. Als Teambesitzer von Brabham (1971 - 1987) und als Formel 1-Boss hatte der Brite in seiner späteren Karriere ungleich größeren Erfolg.

Motoren blieben stumm

Eigentlich sollte ein Teil der Autos auch im Vorprogramm zum Grand Prix fahren. Pink Floyd-Schlagzeuger Nick Mason hatte sich schon darauf gefreut, den B.R.M. P83 mit 16-Zylinder-Motor um den Kurs zu pilotieren. Das Auto gehörte ursprünglich ihm, bevor er es an Ecclestone verkauft hatte. Es kam nicht dazu. Bernie fluchte: "Die Rahmenrennen am Sonntag haben sich so verzögert, dass für meine alten Autos keine Zeit mehr war."

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