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Herstellervereinigung

Renault steigt aus

Foto: Renault 15 Bilder

Formel-1-Weltmeister Renault hat am Freitag (16.2.) dieHerstellervereinigung GPMA (Grand Prix Manufacturers Association) verlassen. Das französische Team begründete seine Entscheidung mit der Notwendigkeit einer breiten Kooperation aller im Grand-Prix-Sport vertretenen Automobilwerke.

16.02.2007 Powered by

"Um in einen konstruktiven Dialog mit der obersten Motorsportbehörde FIA über die zukünftige Entwicklung des Sports treten zu können, ist es nach Meinung von Renault wichtig, einvernehmlich mit allen in der Formel 1 engagierten Herstellern zusammenzuarbeiten", teilte das Unternehmen auf seiner Internetseite mit. "Dazu zählen auch die nicht in der GPMA vertretenen Ferrari und Toyota."

Der Herstellervereinigung gehören damit nur noch Daimler-Chrysler, BMW und Honda an. Renault war 2001 der Vorgängerorganisation GPWC (Grand PrixWorld Championship) beigetreten.

Die Franzosen holten zwei Mal hintereinander die WM-Titel in der Teamwertung und bei den Fahrern durch den jetzt für McLaren-Mercedes startenden Spanier Fernando Alonso. In der am 18. März in Melbourne mit dem Großen Preis von Australien startenden Saison 2007 tritt Renault mit dem Italiener Giancarlo Fisichella und dem Finnen Heikki Kovalainen an. Zudem beliefert das Unternehmen Red Bull Racing mit Motoren.

Die französische Marke freue sich "unverändert darauf, gemeinsam mit den anderen Herstellern und der FIA eine Vision der Zukunft der Formel 1 zu entwickeln", heißt es in der Stellungnahme. Ziel sei "ein weitersteigender Unterhaltungswert bei einer gleichzeitigen Kostenreduzierung, um eine langfristige und stabile Zukunft des Sports zu sichern".

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