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Hilfsgemeinschaft für Schefenacker

Foto: Schefenacker

Die großen Autohersteller arbeiten an einem Rettungsplan für den in eine finanzielle Schieflage geratenen Zulieferer Schefenacker. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Schwaikheim produziere weltweit fast jeden dritten Rückspiegel, eine Insolvenz würde deshalb die Produktion der Massenhersteller empfindlich treffen, heißt es in einem Bericht der "Automobilwoche".

18.12.2006

Ein Vertreter der Fahrzeughersteller verhandele mit Eigentümern und Gläubigern über ein tragfähiges Sanierungskonzept.

Erschwert werde die Rettung des Unternehmens durch Schulden in Höhe von 435 Millionen Euro und eine jährliche Zinslast von 40 Millionen Euro. Schefenacker hatte 2005 mit 7.900 Mitarbeitern 930 Millionen Euro Umsatz erzielt. Eigentümer Alfred Schefenacker bietet den Gläubigern Minderheitsanteile als Gegenleistung für einen Schuldenerlass an. Das Familienunternehmen steckt tief in den roten Zahlen: Im dritten Quartal 2006 wurde der Verlust nach Steuern fast verdoppelt. Nachdem im Vorjahr das Ergebnis nach Steuern bei minus 17,1 Millionen lag, betrug der Fehlbetrag nun 32 Millionen Euro. Der
Umsatz sank von 227,9 Millionen auf 223,3 Millionen Euro.

Am vergangenen Montag hatte das Unternehmen seinen Vorstandschef Reiner Beutel entlassen. Er hatte den Posten in Schwaikheim erst vor zwei Monaten angetreten und soll nun angeblich durch den US-Amerikaner Stephan Taylor von der Unternehmensberatung Alix-Partners ersetzt werden.

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