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Hockenheim

Oettinger will Nachlass

Foto: Hockenheimring

In der Krise um den angeschlagenen Hockenheimring hat Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) einem Zeitungsbericht zufolge Formel 1-Chef Bernie Ecclestone um ein finanzielles Entgegenkommen gebeten.

17.02.2006

Ein Sprecher des Staatsministeriums bestätigte den "Stuttgarter Nachrichten" ein entsprechendes Telefonat. Oettinger habe Ecclestone darum gebeten, die Formel 1 in Hockenheim künftig nur noch alle zwei Jahre gastieren zu lassen oder aber wenigstens den jährlichen Anstieg der Lizenzgebühren zu verlangsamen, schreibt das Blatt.

Der Brite habe darauf sehr zurückhaltend reagiert, sei aber zu einem weiteren Gespräch nach der Landtagswahl am 26. März bereit. Dem Bericht zufolge kassiert Ecclestone jährlich ein hohe Gebühr dafür, dass die Formel 1 in Hockenheim gastiert. Diese Gebühr steige jährlich um zehn Prozent. Dieses Jahr sollen es 16 Millionen Euro sein, im Jahr 2008, dem letzten Vertragsjahr, wären es demnach über 21 Millionen Euro. Wegen rückläufiger Zuschauerzahlen könne der Ring diese Summen nicht mehr aufbringen. Er stehe daher vor der
Zahlungsunfähigkeit.

Wie die Zeitung weiter schreibt, soll an diesem Freitag ein großer Krisengipfel mit allen Beteiligten im Staatsministerium die Insolvenz des Hockenheimrings verhindern. Das Land wolle aber nur dann Geld geben, wenn auch der Rhein-Neckar-Kreis und die Banken sich bewegen.

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