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Holden hört auf

Produktionsstopp ab Ende 2017

Foto: GM 52 Bilder

Das Sterben der australischen Automobilproduktion geht weiter. Ab Ende 2017 sollen bei Holden in Australien keine Fahrzeuge mehr gebaut werden, das hat der Mutterkonzern GM am Mittwoch (11.12.2013) mitgeteilt.

11.12.2013 Uli Baumann

Zu hohe Produktionskosten, zu geringe Absatzzahlen und ein ungünstiger hoher Wechselkurs würden die Produktion bei Holden unwirtschaftlich machen, begründet der Holden-Mutterkonzern GM seine Entscheidung. Ab 2017 sollen in Australien nur noch einige Motoren gefertigt werden, auch das Designstudio solle erhalten bleiben. Insgesamt werden in Australien rund 2.900 Jobs abgebaut. Die Marke Holden bliebe aber erhalten, künftige Holden-Modelle würden aus den USA importiert. Eigenentwicklungen werde es nicht mehr geben.

Holden ist seit 1931 eine Tochter von GM, seit 1948 wurden in Australien Autos gefertigt. Die Holden-Modellpalette dominierten potente Limousinen und Utes mit Hinterradantrieb. Immer wieder wurden Holden-Modelle unter neuem Label von GM auf dem US-Markt angeboten - unter anderem der Pontiac GTO und aktuell der Chevrolet SS. Auch die britische GM-Tochter Vauxhall hatte immer wieder umgelabelte Holden-Modelle im Programm (Einen Fahrbericht eines Vauxhall VXR8 Clubsport Wagon finden Sie bei Sportauto).

Erst vor kurzem hatte Ford für 2016 die Einstellung aller Produktionsaktivitäten in Australien verkündet. Auch hier waren Kostengründe ausschlaggebend.

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