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Honda auf der Tokio Motor Show

Drei Umweltmodelle und viel neue Technik

Honda Small Sports EV Foto: Honda 16 Bilder

Mit drei Showcars feiert Honda auf der Tokio Motor Show ein eindrucksvolles Comeback. Nebenbei zündet der japanische Hersteller ein wahres Technikfeuerwerk.

01.12.2011 Bernd Ostmann

Nach der Bankenkrise in Amerika hat Honda zwei Jahre Entwicklungsarbeit aufzuholen. In dieser Zeit wurde das Unternehmen auf Rendite getrimmt. Jetzt wird wieder Gas gegeben. Das Signal gibt Honda-Chef Takanabu Ito selbst. Er schwang sich in Montegi in den Sattel der GP-Siegermaschine von Casey Stoner und erklärte nach seiner Probefahrt: "Das macht mehr Spaß, als eine Firma zu steuern."

Dabei macht er aber auch klar, dass es neben dem Spaß auch andere, wichtigere Aufgaben zu bewältigen gibt: "Die CO2-Reduktion die größte Herausforderung für Honda ist.“ Bis 2020 sollen weitere 30 Prozent CO2 eingespart werden. Itos Ziel ist ein "Triple Zero": Null CO2, null Abfälle und keine Energieverschwendung.

Dabei geht der Ansatz von Honda weit über Automobile und Motorräder hinaus. Man beschäftigt sich mit Nachdruck mit der Haus-Energie-Versorgung. Mit Gasmotoren, die einen Teil der Energie für Heizung, Klimatisierung und für das E-Auto beisteuern. Und mit Solaranlagen. Ito: "Wir sind Industrie-Leader bei der Solarzellen-Technik."

Honda zeigt wahres Technikfeuerwerk

Im Zentrum der Tokio Motor Show standen drei Umweltmodelle: Das Micro Commuter-Concept, ein kleines Elektro-Stadtauto für drei Personen im Smart-Format. In diesen Mini läßt sich neben dem Fahrer noch ein kleiner Elektro-Roller, der sich Motor Compo nennt, einpacken. Dazu der Plug-in-Hybrid AC-X und ein kleiner Roadster, der möglicherweise schon 2012 in Serie geht. Der 3,57 Meter lange Elektro-Sportwagen soll eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h erreichen. Die Reichweite wird mit 160 Kilometern angegeben.

Neben den drei Showcars gibt es von Honda ein wahres Technikfeuerwerk. Mit neuen Vierzylinder-DI-Benzinern, die auch für Turboaufladung ausgelegt sind. Dazu kommt ein neuer V6-Benziner mit Zylinderabschaltung und einer Leistung von über 310 PS. Ein neuer, kleiner Diesel wird als der leichteste Vierzylinder-Diesel der Welt gefeiert. Außerdem zieht Honda mit einem neues Siebengang-Doppelkupplungs-Getriebe nach. Und alles zielt in eine Richtung. Ito: "Honda will in den nächsten drei Jahren die Nummer eins beim minimalen Karftstoffverbrauch werden."

Hybrid-Autos mit Allradantrieb

Damit ist das Technik-Feuerwerk aber noch nicht am Ende: 2012 kommt der kleine Honda Jazz mit Elektroantrieb in Japan und in Amerika in den Markt. Ein Plug-in-Hybrid-Accord folgt 2013. Und dazu gibt es einen Allradantrieb mit Drehmoment-Verteilung an der Hinterachse. Das Antriebskonzept: An der Vorderachse sorgen ein V6-Benziner und ein 30 kW-Elektromotor für Vortrieb. Die Hinterachse wird von zwei 20 kW-E-Motoren angetrieben. Dieses Allrad-System ist zu Testzwecken noch in einem Honda Accord installiert. Seine Premiere dürfte es in einem Supersportwagen feiern, der im Januar in Detroit präsentiert werden soll.

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