"Der größte Markt Nordamerika ist immer noch schwierig. Und deshalb glauben wir, dass die Märkte auch im nächsten Jahr schwach bleiben und eine große Herausforderung für uns darstellen", sagte Ito dgegenüber auto motor und sport.
"Wir sind sehr abhängig von unserem Ergebnis in Amerika. Es wird allerdings dauern, bis wir dort an die guten Gewinne der Vergangenheit anschließen können."
Auch weltweit sei die Krise noch nicht vorbei. "Die Abwrackprämie ist ausgelaufen, die Eco-Prämie in Japan endet nächstes Jahr. Und so können wir noch nicht einmal absehen, wie sich unser Heimatmarkt entwickeln wird." Allein für China ist Honda optimistisch. "Dank der Unterstützung der Regierung ist China in einer guten Position." Allerdings werde dort der "Wettbewerb sehr hart werden".
Angesichts begrenzter Forschungsressourcen konzentriert sich Honda auf die Entwicklung des Hybridantriebes. "Wir haben limitierte Ressourcen und konzentrieren uns auf den Hybrid. Wir wollen die optimalen Motoren für den Hybrid bauen. Und wenn wir über den Hybrid sprechen, dann müssen wir auch über die Kosten für den Kunden reden", so Ito. "Der Hybrid ist sehr teuer. Dass wir in Japan so gut verkaufen, liegt an den Vergünstigungen durch die Regierung. Wir entwickeln so hart am Hybrid, weil wir sehen, dass das Umwelt-Thema immer wichtiger wird."





