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Kaufberatung Honda CR-V vs. Civic Tourer

Raumwunder Civic Tourer

Honda CR-V 1.6i-DTEC, Honda Civic Tourer 1.6i-DTEC Foto: Achim Hartmann 20 Bilder

Kompakte SUV sind meist teurer als die vergleichbaren Kombis derselben Marke. Doch bieten sie wirklich mehr als nur eine höhere Sitzposition? Wir nehmen eine Paarung von Honda unter die Lupe. Bereit stehen der Civic Tourer und CR-V. Dabei geht's um Platz, Komfort und Wirtschaftlichkeit.

25.09.2014 Thiemo Fleck, Dirk Gulde

Das Duell heißt David gegen Goliath: der Civic Tourer, ein cleverer Kompaktkombi, gegen den Honda CR-V, seines Zeichens meistverkaufter SUV der Welt.

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Kaufberatung Kompakte-SUV oder Kombi
auto motor und sport 18/2014
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Auf 4,57 Metern Länge bietet der SUV viel Platz für Personen und Gepäck. Vorne fährt sich’s bequem auf breiten Sitzen mit guter Seitenführung. Die Instrumente sind bestens ablesbar, der Schalthebel sitzt griffgünstig hoch, und die Gänge rasten präzise ein. Bei leichtem Wanken schluckt der Honda CR-V auch einseitige Fahrbahnunebenheiten straff, aber geräuscharm, die Lenkung lässt etwas Spontanität vermissen, auch der kleine, knurrige Diesel reagiert eher träge.

Honda CR-V mit viel Platz im Fond

Im Fond gefallen die hohen, bequemen Sitze und viel Kopffreiheit, im Fußraum stört kein Mitteltunnel. Wer mehr Gepäckraum braucht – die geniale Rückbank-Kinematik schafft mit einem Handgriff 1.669 Liter Stauvolumen. Erstaunlicherweise genauso viel Gepäck lädt auch der Civic Tourer auf und unter den Ladeboden, verzichtet dafür aber auf ein vollwertiges Reserverad. Gepäckrollo, Bordwerkzeug und Pannenset sind stets erreichbar in einem Fach an der Ladekante untergebracht. Zudem lassen sich die Sitzflächen der Rückbank wie im Kino hochklappen. Das schafft Extra-Stauraum hinter den Vordersitzen. Dort leidet der Sitzkomfort etwas an zu kurzer Beinauflage und hakeliger Lehneneinstellung, bei Schaltgefühl und Motorcharakteristik gibt es keine Unterschiede zum Honda CR-V. Kurven nimmt der sportiv abgestimmte Civic deutlich flotter, harte Fugen meldet die Vorderachse durch, lange Wellen lassen das Heck nachschwingen. Dagegen helfen optional adaptive hintere Dämpfer (850 Euro) – ein Muss. Damit ist der Civic immer noch 3.590 Euro günstiger als ein vergleichbarer CR-V; dazu sparsamer und dynamischer. Und – dank intelligenter Transportlösungen – so praktisch wie ein Schweizer Taschenmesser.

Fazit

Der deutlich teurere Honda CR-V bietet mehr Platz und so den besseren Reisekomfort. Ohne wesentliche Abstriche ist der Civic Tourer dennoch das intelligentere und damit weitaus zeitgemäßere Konzept.

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