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Honda FR-V

Japanische Variation

Foto: Honda 6 Bilder

Mit dem neuen FR-V drängt ab Jahresende auch Honda in das Segment der Kompakt-Vans. Anders als die Konkurrenten, soll der sechssitzige FR-V aber reichlich sportlich ausgerichtet sein.

06.07.2004

Basis des 4,285 Meter langen, 1,610 Meter hohen und 1,810 Meter breiten FR-V ist eine verlängerte Plattform des Honda CR-V. Soweit bewegt sich der Japaner im Rahmen seiner Konkurrenten. Ungewöhnlich ist jedoch die Sitzverteilung im FR-V. Wie beim Fiat Multipla sitzen die bis zu sechs Passagiere auf drei Einzelsitzen in zwei Reihen. Variabilität schaffen dabei die jeweils verschiebbaren Mittelsitze - vorn um 270 Millimeter und hinten 170 Millimeter - in beiden Reihen sowie die versenkbaren Rücksitze. Zudem kann die Rückenlehne des vorderen Mittelsitzes umgelegt werden, um auch langen Gütern Platz zu bieten. Platz gibt es auch fürs Gepäck. Das Ladevolumen reicht von 439 Liter bis zu 1.600 Liter. Ergänzend können auch diverse Ablagen, Staufächer im Kofferraum und unter dem mittleren Sitz vorne sowie das Handschuhfach und ein großes Fach in der Mittelkonsolen allerlei Utensilien schlucken.

Zwei Benziner und ein Diesel

Deutlich geringer fällt das Schluckvermögen der drei möglichen Motorisierungen aus. Als Basistriebwerk agiert ein 1,7-Liter-Benziner mit 125 PS und einem maximalen Drehmoment von 154 Nm und serienmäßigem Fünfgang-Getriebe. Damit soll der FR-V in 12,3 Sekunden von Null auf 100 Kilometer beschleunigen und eine Höchstgeschwindigkeit von 182 km/h erreichen. Den Durchschnittsverbrauch gibt Honda mit 7,95 Liter auf 100 Kilometer an. Darüber rangiert ein Zweiliter-Benziner mit 150 PS und 192 Nm Drehmoment, der an ein manuelles Sechsgang-Getriebe gekoppelt ist. Dieser beschleunigt in 10,5 Sekunden auf 100 km/h und erreicht eine Topspeed von 195 km/h. Als Verbrauchsmittel geben die Japaner hier 8,9 Liter an. Ab Mitte 2005 ergänzt dann noch ein 2,2-Liter-Diesel mit 140 PS und einem Drehmoment von 340 Nm die Motorenpalette, die durchweg die Euro 4-Abgasnorm erfüllt.

Zum Serienumfang des Kompakt-Vans gehören ABS, ein Bremsassistent, eine elektronische Bremskraftverteilung sowie das Honda eigene Stabilitätsprogramm VSA. In Sachen passiver Sicherheit glänzt der FR-V mit Fahrer- und Beifahrerairbags, wobei damit auch der mittlere vordere Sitzplatz abgedeckt werden soll, Seitenairbags vorn sowie Kopfairbags über die gesamte Länge und Drei-Punkt-Sicherheitsgurte mit Gurtstraffern auf allen Plätzen. Isofix-Vorrichtungen finden sich auf dem Mittelsitz vorn und den beiden äußeren Sitzen hinten.

Zu den Preisen des neuen Kompaktvan, der zum Jahreswechsel bei den Händlern stehen soll, macht Honda allerdings noch keine Angaben. Die Basisversion wird aber bei knapp unterhalb von 20.000 Euro starten.

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